Dürener Krankenhaus sorgt für saubere Hände
Von Redaktion [09.02.2014, 07.45 Uhr]

Saubere Hände - da weiß jeder etwas drüber. Meint man. Ob es stimmt können Interessierte beim Tag der Handhygiene im St. Augustinus Krankenhaus Düren am Mittwoch, 12. Februar, auf der 1. Etage des Krankenhauses feststellen. Mitarbeiter, Patienten, Angehörige und Besucher erhalten kompetente Informationen rund um die Bedeutung der Händedesinfektion von Maria Becker und Miriam Frings, Fachschwestern für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention. Die Spezialisten gestalten diesen Tag der Händehygiene mit Informationsmaterial, Händedesinfektionsmittel, dem ein fluoreszierender Stoff beigemischt wurde, und einem Schwarzlichtkasten, um zu veranschaulichen, ob die Händedesinfektion gründlich erfolgte.

Der Tag der Händehygiene findet im St. Augustinus Krankenhaus seit einigen Jahren statt, um regelmäßig zum Thema zu beraten, neueste Informationen zu vermitteln und die Möglichkeit zu geben, seine Händedesinfektion zu überprüfen. Da Keime und Erreger immer und überall, auch in Krankenhäusern, vorhanden sind, ist die Händedesinfektion im Krankenhaus besonders wichtig.

Die Mitarbeiter müssen ihre Hände gründlich und regelmäßig mehrmals am Tag desinfizieren, um die Ausbreitung von Keimen, vor allem multiresistenten, zu verhindern. Aber auch Besucher können Keime übertragen. Aus diesem Grund stehen an allen Eingängen des St. Augustinus Krankenhauses Spender mit Händedesinfektionsmitteln bereit. Desinfizieren Besucher sich die Hände, wenn Sie ins Krankenhaus kommen, schützen sie die Patienten vor Infektionen.

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Die richtige Händedesinfektion dauert mindestens 30 Sekunden und ausreichend Desinfektionsmittel muss die Hände komplett benetzen. Ob das der Fall ist, sehen die Hygieneexperten beim Tag der Händehygiene unter Schwarzlicht. Hat jemand seine Hände mit dem fluoreszierenden Desinfektionsmittel eingerieben und hält sie dann in den Kasten, erscheinen die Stellen, die benetzt sind, weiß. Wenn das Desinfektionsmittel überall verteilt wurde – auf Handflächen, Handrücken, Handgelenk, allen Fingern, Fingerzwischenräumen und Fingerspitzen –, sind die Hände komplett weiß in dem Kasten – so wie es sein soll. Mit dieser Methode kontrollieren die Hygieneexperten, ob die gesamte Haut benetzt ist. Man sieht also weder Keime noch Erreger, sondern wo das Desinfektionsmittel hingelangt ist. Wichtig ist, ausreichend Desinfektionsmittel zu verwenden, damit bei gründlichem Einreiben der Hände immer noch genug Flüssigkeit da ist.

„Das St. Augustinus Krankenhaus misst der Händehygiene einen sehr hohen Stellenwert zu“, so Maria Becker, leitende Fachschwester für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention im St. Augustinus Krankenhaus. Auch in den Patientenzimmern stehen Spender mit Desinfektionsmitteln für die Händehygiene bereit. Patienten, Angehörigen und weiteren Besuchern wird nahe gelegt sich im Krankenhaus die Hände zu desinfizieren. Dies ist wirkungsvoller als das Händewaschen und wird empfohlen, wenn sie das Zimmer der Patienten betreten oder verlassen, nachdem gehustet oder geniest wurde und nach dem Toilettengang.


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