Ausstellung bis 27. Februar

„Erfolge der Gesundheitsforschung“ in Düren
Von Christoph Lammertz [06.02.2014, 20.51 Uhr]

Dr. Robert Hauer (r.) stellte die Ausstellung während der Eröffnungsveranstal-tung näher vor. Thomas Rachel, Dr. Ge-reon Blum, der Vorsitzende des Kranken-haus-Aufsichtsrates Paul Larue und seine Stellvertreterin Liesel Koschorreck gehör-ten zu den

Dr. Robert Hauer (r.) stellte die Ausstellung während der Eröffnungsveranstal-tung näher vor. Thomas Rachel, Dr. Ge-reon Blum, der Vorsitzende des Kranken-haus-Aufsichtsrates Paul Larue und seine Stellvertreterin Liesel Koschorreck gehör-ten zu den

Dort, wo die praktische Anwendung neuer Heilmethoden, verbesserter Verfahren und modernster Technik zum Wohle der Patienten tägliche Praxis ist, spielt nun auch der Weg dahin eine Rolle: Das Krankenhaus Düren ist drei Wochen lang Gastgeber einer Ausstellung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und zeigt in seiner Eingangshalle „Erfolge der Gesundheitsforschung“.

Die Ausstellung, die heute von Thomas Rachel, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, eröffnet wurde, präsentiert Forschungsergebnisse, die den medizinischen Alltag verändert, zum Teil sogar revolutioniert haben.

„Gesundheit ist gewiss nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“, zitierte der Parlamentarische Staatssekretär den Philosophen Schopenhauer und betonte, dass die Gesundheitsforschung deshalb eine zentrale Rolle im Spektrum der Forschung und Forschungspolitik einnehme. Den mit dem „Rahmenprogramm Gesundheitsforschung“ vor fast vier Jahren eingeschlagenen Weg gehe die neue Bundesregierung sehr engagiert weiter, sagte Thomas Rachel. Mit Hochdruck werde daran gearbeitet, dass Forschungsergebnisse künftig noch schneller in die medizinische Versorgung und damit zu den Patienten gelangen.

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Der Dürener Christdemokrat verwies gerne darauf, dass ein großer Teil der in der Ausstellung präsentierten Forschungserfolge im Krankenhaus Düren Anwendung findet: „Ein Beispiel ist die Magnetresonanztomographie. Dieses bildgebende Verfahren wird in Düren auf einem beeindruckenden Niveau praktiziert – sogar bis hin zur technisch anspruchsvollen Anwendung am Herz.“ Als weitere Beispiele nannte Rachel die Behandlung von Brustkrebs nach den neuesten Erkenntnissen und den Einsatz des Litotripters, der Nierensteine mit Hilfe von Stoßwellen zertrümmert und dem Patienten damit eine Operation erspart.

Den Bogen schlug der Parlamentarische Staatssekretär von der Forschung auch zur Bildung. Voraussetzung für den schnellen Transfer von Forschungsergebnissen zum Patienten seien gut ausgebildete und engagierte Menschen in der medizinischen Praxis. Er begrüße deshalb den Plan des Krankenhauses Düren, seine vielfältigen Angebote unter dem Dach eines Bildungszentrums für Gesundheitsberufe zu bündeln. Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum und der Ärztliche Direktor Dr. Bertram Barden hatten die zahlreichen Aktivitäten des Akademischen Lehrkrankenhauses in Lehre, Aus-, Fort- und Weiterbildung zuvor kurz skizziert.

Die Ausstellung „Erfolge der Gesundheitsforschung“ ist noch bis zum 27. Februar im Krankenhaus Düren zu sehen. Ne-ben Schautafeln mit gut verständlichen Erläuterungen finden sich auch drei „sprechende" Personenaufsteller, die den Ausstellungsbesuchern kurz und knapp erzählen, was sie persönlich mit einem Forschungsprojekt verbindet.


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