2008 gegründet

Familienpatenschaften in Stadt und Kreis Düren feiern Fünfjähriges
Von Erik Lehwald [05.12.2013, 08.44 Uhr]

Familien und ihre Paten beim gemeinsamen Ausflug Bildnachweis: SkF/Mergenschröer.

Familien und ihre Paten beim gemeinsamen Ausflug Bildnachweis: SkF/Mergenschröer.

Einen sonnigen Nachmittag im Bubenheimer Spieleland verbrachten Familien und ihre Paten anlässlich des fünften Geburtstages der Familienpatenschaften in Stadt und Kreis Düren. Seit 2008 vermittelt der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Düren (SkF) dieses ehrenamtliche Unterstützungsangebot.

Die Idee, die sich dahinter verbirgt, ist, dass Familien, die sich ein wenig Entlastung wünschen, und engagierte Menschen, die Zeit für und Freude an Kindern und Familien haben, miteinander in Kontakt gebracht werden. Häufig entsteht daraus eine Situation, die beiden Seiten Freude bringt. Die Familien erhalten einen weiteren Ansprechpartner für ihre Belange, die Kinder ungeteilte Aufmerksamkeit einer neuen Bezugsperson und die Paten werden durch Lachen der Kinder und die Freude an gemeinsamen Aktivitäten „entlohnt“.

Die Idee kommt an. Immer wieder melden sich Familien beim SkF, um eine Patenschaft zu erhalten und auch Ehrenamtliche, die Interesse an diesem Engagement haben. Allerdings ist der Bedarf auf Seiten der Familien größer als das Angebot an potentiellen Paten. Momentan bestehen über 30 Patenschaften, aber weitere 30 Familien warten noch auf eine Vermittlung.

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„Nicht immer finden wir einen passenden Paten für eine Familie. Wir versuchen wohnortnah zu vermitteln und schauen, dass die Interessen der Ehrenamtlichen und die Wünsche der Familien übereinstimmen. Außerdem muss die Chemie stimmen“ sagt die Koordinatorin Vera Mergenschröer. So vielfältig wie die Familien sind auch deren Unterstützungswünsche. Das geht von „Ersatz-Oma“, über Ansprechpartner für Alleinerziehende, über schulische Förderung für ein Kind, Hilfe bei Betreuungsengpässen, Unterstützung beim Deutsch-Lernen bei Familien mit Migrationshintergrund oder gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Der Schwerpunkt der Patenschaften liegt in den Städten Düren und Jülich und deren Umgebung. Doch der Bedarf besteht durchaus auch in kleineren Kommunen, wie beispielweise Heimbach, Niederzier und Titz. „Bisher haben wir nur wenige Ehrenamtliche aus den Dörfern für dieses soziale Ehrenamt gewinnen können. Wir freuen uns, wenn sich die Idee weiter herumspricht und sich engagierte Menschen bei uns melden“ weist Mergenschröer auf die Engagementmöglichkeiten hin.

Die Ehrenamtlichen sind über den SkF versichert, Fahrtkosten können erstattet werden und immer wieder werden Treffen und Fortbildungen für die Patinnen und Paten angeboten. Ab und zu gibt es gemeinsame Ausflüge, so wie der ins Bubenheimer Spieleland. Wenn dann noch die Sonne scheint, ist die Geburtstagsfeier gelungen und alle hoffen, dass die Familienpatenschaften auch in den nächsten Jahren gemeinsam etwas unternehmen werden.

Für Informationen zu den Familienpatenschaften steht Vera Mergenschröer unter der Telefonnummer 02421/2843-158 oder unter mergenschroeer@skf-dueren.de zur Verfügung.


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