„Rock und Pop trifft Minnegesang“

Finale des Nideggener Rucksack-Projekts
Von Redaktion [30.10.2013, 07.47 Uhr]

Die selbstgebaute Konik-Drum erhält von Jessica noch eine persönliche Farbnote.

Die selbstgebaute Konik-Drum erhält von Jessica noch eine persönliche Farbnote.

Seit Juni diesen Jahres findet im Burgenmuseum Nideggen mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren das Projekt „Rock und Pop trifft Minnegesang“ statt. Das Angebot gehört zum so genannten „Kulturrucksack“ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein – Westfalen.

Von Juni bis September haben Kinder und Jugendliche erfahren, dass Instrumente wie der Dudelsack und die Knochenflöte, Tabour, die Landsknechtstrommeln wie man sie auch schon im Mittelalter gespielt hat, mit denen der heutigen Zeit, wie die Klarinette, das Saxo-fon oder das Banjo im Miteinander gespielt werden können. Ebenso haben die Jugendlichen an Knochenflöten gearbeitet und diese selbst hergestellt. „Cool war auch der Trommelbau“, meint die 14 jährige Jessica, die von Beginn an begeistert am Projekt teilnimmt.

Spannend wurde es, als die Kinder mit den Profimusikern gemeinsam Rhythmen ausprobieren konnten. Gespielt wurde auf dem Dudelsack, der Klarinette, dem Saxofon, dem Banjo, verschiedenen Flöten, Trommeln und anderen Rhythmusinstrumenten. Besonders begeistert waren die jungen Teilnehmer/-innen beim Ausflug nach Heistern zu Feri Nemeth, der weltweit der einzige blinde Profisaxophonist ist.

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Feri Nemeth, der von Geburt an blind ist, erläuterte den Kindern und Jugendlichen wie er sich vorbereitet und was Musik für ihn bedeutet. Darüber hinaus gab er einen musikalischen Einblick in die Geschichte des Rock und Pop. Fasziniert stimmten die Kinder und Jugendlichen mit Bewegung und Rhythmusinstrumenten in die Musik der Musiker ein. „Es ist super, es macht Spaß und es ist lecker“, sagte Felix aus Derichsweiler, der neben dem musikalischen Angebot, auch die Verpflegung zu schätzen wusste.

Damit die gebauten Cajons, Landsknechtstrommeln oder Kunik-Drums und die Arbeiten an den Knochenflöten auch ausgestellt werden können, beschäftigten sich die Kinder auch noch mit der Ausstellungsvorbereitung: Welche Hinweise, Beschriftungen und Aussagen sind nötig, damit Interessierte angemessen informiert werden, wenn sie die Ausstellung der gefertigten Instrumente besuchen?. „Wir freuen uns auf den November, wenn wir gemeinsam vor unseren Familien und Freunden Musik machen und zeigen, was wir zusammen gemacht haben“, sagte Penelope aus Nideggen und freut sich mit den anderen Projekteilnehmern/-innen auf Samstag, den 9. November um 19.30 Uhr: Hier wird dann gesungen, getanzt und Musik gemacht, wenn „Rock und Pop, auf Minnegesang trifft“.

Informationen gibt es im Burgenmuseum unter 02427/6340.


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