Wie risikobereit sind Jugendliche heute?

Euregio-Studie startet heute im Kreis Düren
Von Redaktion [30.09.2013, 15.51 Uhr]

Heute, am 30. September, starten Gesundheitsbehörden der Euregio Maas-Rhein (EMR) in Kooperation mit den Schulen eine groß angelegte Studie zu Lebensgewohnheiten und zum Risikoverhalten von Jugendlichen. Dafür werden Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Jahrgangsstufen in den weiterführenden Schulen befragt. Das sind in der EMR etwa 42.000 Personen. Im Kreis Düren nehmen 25 Schulen mit über 3000 Schülern an der Studie teil. Die Ergebnisse der Befragung sollen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Jugendlichen und als Grundlage für Präventionsmaßnahmen herangezogen werden.

Die Untersuchung, die in den Niederlanden alle vier Jahre erfolgt, wird 2013 auf Initiative der euregionalen Gesundheitsplattform "euPrevent" zeitgleich in der Euregio Rhein-Maas-Nord (Nord-Limburg, Kreis Viersen) und in der Euregio Maas-Rhein (Süd-Limburg, Kreise Heinsberg, Düren, Euskirchen, der Deutschsprachigen Gemeinschaft und Belgisch-Limburg) erhoben, um ein Bild über Lebensgewohnheiten und Risikoverhalten der Jugendlichen in den Grenzregionen zu bekommen.

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Die Schüler werden in der Schule anonym einen Internetfragebogen ausfüllen. Die Fragen beziehen sich auf verschiedene Bereiche des Lebens wie Schule, Freizeit, Ernährung, Bewegung, Alkohol- oder Drogenkonsum. Die Antworten aus allen teilnehmenden Regionen werden zentral gesammelt und regionsbezogen ausgewertet. Mit ersten Ergebnissen und Empfehlungen ist im Frühjahr 2014 zu rechnen.

"euPrevent" ist eine grenzüberschreitende Stiftung in der Euregio Maas-Rhein zur Förderung und Unterstützung von Prävention und Gesundheitsförderung. Seit 2001 arbeitet das Gesundheitsamt des Kreises Düren mit den in der Stiftung organisierten Partnern in Bereichen wie Sucht, Übergewicht, Infektionskrankheiten oder Risikoverhalten Jugendlicher zusammen.


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