„Figur und Faltenwurf“

Nideggener Burgenmuseum zeigt Glasmalerei
Von Josef Kreutzer [28.08.2013, 08.05 Uhr]

Zum Besuch der Ausstellung laden ein: Landrat Wolfgang Spelthahn, die Museumsleiterinnen Myriam Wierschowski (l.) und Luzia Schlösser (r.), die Kunsthistorikerin Christine Hasse und Käthe Rolfink, (2. und 3.v.l.) sowie Amtsleiterin Maria Kaptain.

Zum Besuch der Ausstellung laden ein: Landrat Wolfgang Spelthahn, die Museumsleiterinnen Myriam Wierschowski (l.) und Luzia Schlösser (r.), die Kunsthistorikerin Christine Hasse und Käthe Rolfink, (2. und 3.v.l.) sowie Amtsleiterin Maria Kaptain.

Im Burgenmuseum Nideggen wird am Sonntag, 1. September, um 12 Uhr die Ausstellung „Figur und Faltenwurf“ eröffnet. Ausgestellt werden Leihgaben des Deutschen Glasmalerei-Museums Linnich. Sie zeigen Gewanddarstellungen in der Glasmalerei, in denen sich Zeitgeschmack und Mode spiegeln. Beispielhafte Exponate aus der Sammlung des Künstlers und Restaurators Fritz Geiges führen Idealvorstellungen von Körper und Gewand vor Augen. Bei den Kunstwerken handelt es sich um ausgewählte Kopien aus dem 19. Jahrhundert, geschaffen von Kopisten wie Fritz Geiges.

Die Glasmalerei ist eine Kunst, die im Mittelalter eine ihrer Blütezeiten hatte, im Barock und Rokoko jedoch fast völlig in Vergessenheit geriet. Im 19. Jahrhundert mussten deshalb viele handwerkliche Fähigkeiten neu erforscht und erprobt werden.

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Das hat unter anderem der Freiburger Künstler, Restaurator, Lokal- und Kunsthistoriker Fritz Geiges mit Erfolg getan. Mit großer Stilsicherheit und künstlerischem Verständnis restaurierte und kopierte Fritz Geiges Glasmalereien des 13. bis 16. Jahrhunderts. Außerdem erforschte Geiges die Glasmalerei sowohl technisch als auch kunsthistorisch und veröffentlichte seine Ergebnisse. Dabei eignete er sich eine Vielzahl von Techniken und Stilcharakteristika an. So entstanden Kopien von erstaunlicher Qualität, deren tatsächliche Entstehungszeit nur das geschulte Auge erkennen kann.

Die Ausstellung ist bis Ende April 2014 dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr zu sehen, letzter Einlass ist um 16.30 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Burgenmuseum unter der Rufnummer 02427/6340.

Begleitet wird die Ausstellungseröffnung vom Trio Clarino mit Musik aus verschiedenen Jahrhunderten.


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