Vier Masernfälle im Kreis Düren
Von Redaktion [05.07.2013, 06.35 Uhr]

Vier Jugendliche aus der Gemeinde Vettweiß sind an einer Maserninfektion erkrankt. Nach den dem Gesundheitsamt Düren vorliegenden Informationen waren alle nicht gegen Masern geimpft. Sie besuchen eine Schule im Rhein-Erft-Kreis.

Das Gesundheitsamt bittet die Ärzte im Kreis Düren, verstärkt auf Symptome einer Masernerkrankung bei ihren Patienten zu achten und im Verdachtsfall eine Laboruntersuchung zu veranlassen. Bei allen Patienten, die nach 1970 geboren wurden, sollten die Praxiskontakte genutzt werden, um den Impfausweis insbesondere bezüglich der erforderlichen zwei Impfungen gegen die Masern zu kontrollieren. Personen, die nach 1970 geboren sind und in deren Impfausweisen keine zwei Impfungen gegen die Masern dokumentiert sind, sollten ihren Hausarzt aufsuchen. Dieser kann bestehende Impflücken schließen.

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Das Gesundheitsamt kontrolliert alle vorgelegten Impfpässe im Rahmen der Schuleingangsuntersuchungen, bietet aber Kontrollen der Impfausweise jederzeit an.
Die Masern sind eine schwerwiegende, hochansteckende Erkrankung. Bereits beim Verdacht einer Masernerkrankung verbietet sich der Besuch des Kindergartens oder der Schule.

Die Gesundheitsämter des Rhein-Erft-Kreises und des Kreises Düren sowie die übrigen Gesundheitsämter in der Region arbeiten nicht nur in dieser Angelegenheit eng zusammen.


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