Berufsorientierung

Eltern im Kreis Düren als Mitentscheider wichtig
Von Josef Kreutzer [05.07.2013, 07.35 Uhr]

Elisabeth Buschmann, Koordinatorin des Regionalen Übergangsmanagements, zeichnet die Ergebnisse der Schulabgangsbefragung nach und führt so in die Bedeutung des Fachtags zur Rolle der Eltern in der Berufsorientierung ihrer Kinder ein.

Elisabeth Buschmann, Koordinatorin des Regionalen Übergangsmanagements, zeichnet die Ergebnisse der Schulabgangsbefragung nach und führt so in die Bedeutung des Fachtags zur Rolle der Eltern in der Berufsorientierung ihrer Kinder ein.

Dass die Bedeutung der Eltern gerade in der Berufsorientierung immens groß ist, zeigen Umfragen im Kreis Düren. In den Schulabgangsbefragungen des Regionalen Übergangsmanagements der Jahre 2011 und 2012 wurde deutlich, dass über 80 Prozent der Jugendlichen, die im Sommer die Schule verließen, ihre Eltern als wichtigste Unterstützung wahrnehmen.

Wie hoch der Einfluss der Eltern auf Schulerfolg und gelungenen Übergang in einen Beruf ist, erläuterte Professor Werner Sacher, ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet. Vor etwa 70 Eltern, Lehrkräften und anderen Fachleuten zeigte er auf Einladung des Kreises Düren Ergebnisse der PISA-Begleitstudie auf: "Demnach haben Unterricht und Lehrkräfte auf den Schulerfolg der Kinder einen Einfluss von etwa einem Drittel. Den weitaus größeren Einfluss haben Eltern und Familie mit zwei Dritteln." Dabei wird von Eltern gar nicht viel verlangt.

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Professor Sacher führte aus, dass Eltern im großen und ganzen gute Arbeit leisten: "Wenn es der Familie gelingt, jeden Tag eine Mahlzeit zusammen einzunehmen und diese Zeit für Unterhaltung zu nutzen, erkennt die Forschung, dass die Kinder in ihrer Entwicklung bis zu anderthalb Jahren weiter sind, als Kinder aus Familien, in denen dies nicht geschieht." Unterhaltungen über Fußball, die Erlebnisse des Tages oder andere "Kleinigkeiten" reichen völlig aus, um positiv auf die Entwicklung der Kinder zu wirken.

An Dürener Schulen ist es teilweise sehr schwierig, Eltern zu einer Zusammenarbeit zu bewegen. Stefan Wernerus, Schulleiter der Hauptschule Burgauer Allee, fasste jedoch am Ende zusammen: "Wir dürfen nicht aufgeben. Jedes gewonnene Elternpaar, das sich seiner Verantwortung bewusst wird und bei dem wir das Interesse an der Schule und dem Werdegang ihres Kindes wecken können, ist ein Erfolg."


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