„CO2-Fußabdruck“ des Tourismus der Nordeifel
Von Redaktion [19.06.2013, 09.12 Uhr]

Auch der weltweite Tourismus, vor allem der Ferntourismus, ist ein Grund für den fortschreitenden Klimawandel. Ein Urlaub oder Tagesausflug in den nahe gelegenen Naturpark der Eifel ist daher schon ein wichtiger Schritt zum klimabewussten Handeln. Dazu bietet die Naturerlebnisregion Eifel ein vielfältiges und attraktives Angebot für die ganze Familie.
Natürlich fallen auch bei einem Ausflug in die Eifel klimarelevante Emissionen an. Wie viel CO2 dabei zusammen kommt, hat der Naturpark Nordeifel jetzt in seinem EU-Förderprojekt „KlimaTour Eifel - Netzwerk Klimaschutz und Tourismus“ ermitteln lassen.

Insgesamt rund 250.000 Tonnen CO2 werden im Jahr durch den Tages- und Übernachtungstourismus in der Nordeifel verursacht. Davon
• 68 % in der Mobilität,
• 21 % in der Gastronomie und
• 11 % für die Übernachtung.

Erstmals liegt damit für eine touristische Region und einen Naturpark in Deutschland der sogenannte „CO2-Fußabdruck“ als Datengrundlage vor.

Um die klimaschädlichen Emissionen für den Aufenthalt in der Nordeifel zu reduzieren, haben Projektmitarbeiterin Nadine Rathofer und Naturpark-Geschäftsführer Jan Lembach in der Projektinitiative „KlimaTour Eifel“ zusammen mit vielen regionalen Partnern ein Bündel an Maßnahmen entwickelt:
- Information und Sensibilisierungskampagne zum Klimaschutz im Tourismus,
- Zertifizierung von klimafreundlichen Gastgebern und Hotels,
- Förderung der Mobilität mit Bussen und Bahnen,
- Öffentlichkeitsarbeit „Regionalmarke Eifel – Klimaschutz auf dem Teller“,
- Informationsportal im Internet unter www.klimaschutz-eifel.de
- Entwicklung und Vermarktung von buchbaren Angebotspauschalen

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In den nächsten Jahren sollen so die ersten 10 Prozent der touristischen Emissionen vermieden werden, wobei auch Service und Komfort noch verbessert werden. Durch die Zertifizierung von klimafreundliche Unterkunfts- und Gastronomiebetriebe und der damit verbundenen Darstellung der CO2-Bilanz des jeweiligen Betriebs, wird Urlaubern eine erhöhte Transparenz zur Nachhaltigkeit ihres Aufenthalts geboten. Dabei spielt besonders die Verwendung von saisonalen und regionalen Lebensmitteln eine herausragende Rolle, beispielsweise von Produkten der Regionalmarke Eifel: Durch kurze Transportwege werden nicht nur die CO2-Emissionen reduziert, sondern auch die regionale Wertschöpfungskette unterstützt.

Mit der Initiative trägt der Naturpark Nordeifel gemeinsam mit seinen Partnern zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Tourismus in der Naturerlebnisregion Eifel bei.

Die Projektinitiative KlimaTour Eifel wurde im Projektwettbewerb „Erlebnis.NRW – Die besten Ideen für Tourismus und Naturerlebnisse in NRW“ ausgewählt. Die Europäische Union und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Städteregion Aachen und die Kreise Düren und Euskirchen fördern das Projekt.


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