"Demografierechner" der IHK zeigt Fachkräftemangel auf
Von Redaktion [17.06.2013, 07.14 Uhr]

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen ermöglicht es Unternehmen, ihren Fachkräftemangel künftig selbst zu ermitteln. Mit dem ab sofort im Internet verfügbaren "Demografierechner NRW" sollen Betriebe anhand der eigenen Mitarbeiterdaten ermitteln können, wie sich die Altersstruktur der Belegschaft künftig ändert und wo neue Mitarbeiter dringend benötigt werden.

"Fest steht: Das Personal wird im Durchschnitt immer älter, vielen Berufsgruppen gehen die Fachkräfte aus, und dieser Mangel betrifft nicht nur Großbetriebe", sagt Ellen Lenders, Beraterin für Fachkräftesicherung bei der IHK Aachen.

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Der Demografierechner als Gemeinschaftsangebot von elf Industrie- und Handelskammern in NRW soll die Zukunft des jeweiligen Betriebspersonals transparent machen, indem er die Altersstruktur der Mitarbeiter nach Berufsgruppen und Qualifikationen abbildet und dabei auch die Erfahrungswerte für die jährlichen Zu- und Abgänge berücksichtigt. Dargestellt sind die jährlichen berufsspezifischen Ersatzbedarfe durch Renteneintritt und Fluktuation bis zum Jahr 2030. Dabei gibt es Vergleichsmöglichkeiten mit der Region und der Branche, in denen sich das Unternehmen befindet.

Der Demografierechner ist unter www.demografierechner-nrw.de abrufbar, die Beraterin für Fachkräftesicherung der IHK Aachen ist außerdem unter Tel.: 0241 4460-146 und per E-Mail an ellen.lenders@aachen.ihk.de zu erreichen.


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