Neuer Südflügel des Augustinus-Krankenhauses

Caritas investiert 14 Millionen Euro in Dürener Klinik
Von Kaya Erdem [04.06.2013, 07.30 Uhr]

René Dahlmanns bei dem Richtfestspruch

René Dahlmanns bei dem Richtfestspruch

Das St. Augustinus Krankenhaus in Düren feierte Richtfest für den Neubau des Südflügels II. Das Gebäude, das 70 Meter lang und 24 Meter breit ist, wird über vier Vollgeschosse und ein 18 m breites Staffelgeschoss mit Dachterrasse verfügen. In den Neubau werden rund 14 Millionen Euro investiert.

Ass. jur. Gábor Szük, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West (ctw), begrüßte die zahlreich erschienen Gäste zum Richtfest, zu dem alle beteiligten Firmen mit ihren Mitarbeitern gekommen waren, außerdem unter anderen die Ordensschwestern mit der Generaloberin Schwester M. Dorothea und Hubert Cremer, 1. Stellv. Bürgermeister von Düren.


Für den Neubau Südflügel II musste das ehemalige Schwesternwohnheim abgerissen werden, dessen Grundstein nun im Neubau einen neuen Platz findet. Augenzwinkernd fügte Szük hinzu, dass auch das Karnevalsmuseum, das im alten Schwesternwohnheim eingerichtet war und aus allen Nähten platzt, nun mehr Platz bekommt. „Mit diesem Bau wird unser Lebenswerk vollendet“, sagt Szük anschließend, und meinte seines und das des technischen Leiters Hermann-Josef Weidner, „ohne dessen Zutun in diesem Haus gar nichts läuft“. „Das Bauen ist in Lendersdorf schon fast Tradition“, fuhr er fort. Seit 1991, als er im St. Augustinus Krankenhaus anfing, werde beinahe ununterbrochen gebaut.

„Durch den Neubau können wir unseren Patientinnen und Patienten mehr und bessere Leistungen anbieten“, so die Geschäftsführer Ass. jur. Gábor Szük und Dipl.-Kfm. Bernd Koch. Pfarrer Günter Gerkowski segnete anschließend den Neubau ein. „Dies ist ein Gebäude von Menschen für Menschen“, sagte er und wünschte sich, dass dies ein Ort des Miteinanders werde und auch ein Ort, wo Geborgenheit ist.

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Für den Neubau Südflügel II musste das ehemalige Schwesternwohnheim abgerissen werden.

Für den Neubau Südflügel II musste das ehemalige Schwesternwohnheim abgerissen werden.

Bürgermeister Hubert Cremer freute sich darüber, dass mit den regionalen Firmen auch Geld in der Stadt bleibt, womit die Stadt dann wieder ihre vielfältigen Aufgaben wahrnehmen könne. Er wünschte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des St. Augustinus Krankenhauses eine glückliche Hand bei der weiteren Versorgung der Patientinnen und Patienten. Dipl.-Kfm. Bernd Koch, Geschäftsführer der ctw, hieß den Architekten Arnd Kupczyk willkommen und bat alle Anwesenden hinaus, wo der Polier den Richtspruch verlas und ein Glas zerwarf, denn „Scherben bringen Glück und Segen“.

Im Erdgeschoss wird nach Fertigstellung im Sommer 2014 die neue großzügige Cafeteria für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter zu finden sein. Der Eingangsbereich des Haupthauses wird in diesem Zusammenhang vergrößert. Ebenso im Erdgeschoss des Südflügels II entsteht ein neues Bewegungsbad mit 12 mal 9 Meter Größe für Patientinnen und Patienten. Die erforderliche Technik für die Wasseraufbereitung wird im Keller untergebracht. Im 1. Obergeschoss wird ein neue und modern ausgestattete Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) eingerichtet, die unmittelbar mit dem OP-Trakt des Haupthauses verbunden ist. Durch den Umzug dieser Abteilung entsteht im Haupthaus Platz für einen neuen 4. OP-Saal.

Das Dürener Rehabilitationszentrum (DRZ) wird mit großem Trainingsbereich das gesamte 2. Obergeschoss und einen Teil des 1. Obergeschosses einnehmen. Das 3. Obergeschoss wird das stationäre Hospiz mit 12 Zimmern für die Gäste beherbergen. Und im Staffelgeschoss darüber werden Verwaltungsräume sowie Arzt- und Bereitschaftsdienstzimmer ihren neuen Platz erhalten. Der Südflügel I wird nach dem Umzug für Patienten umgebaut, so dass hier weitere Ein- und Zweibettzimmer entstehen. Die Zimmer des Hospizes im Südflügel I sind bereits so gebaut wie die Zimmer in der sechsten Etage auf der Wahlleistungsstation, so dass hier Privatpatienten untergebracht werden können.


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