6. Sportfest am 16. Juni

Über 1.000 Triathleten entdecken das indeland
Von Redaktion [28.05.2013, 17.22 Uhr]

Der 6. indeland Triathlon steht vor der Tür. Am 16. Juni trifft im indeland Spitzensport auf ein buntes Sportfest für Jedermann. Ambitionierte Triathleten werden über die anspruchsvollen Strecken, die Kurz- oder Mitteldistanz, starten. Hobbyathleten können über die Volksdistanz Triathlon-Luft schnuppern.

Start für die Triathleten ist ab 10.15 Uhr an der Seebühne am Blausteinsee. Nach dem Schwimmen geht es von dort aufs Fahrrad und quer durch die Region. Auf der autofreien Radstrecke können die Sportler das indeland entdecken und Tagebau-Atmosphäre erleben. Die abschließenden Laufrunden werden in Aldenhoven absolviert, bevor die Teilnehmer unter dem Beifall der vielen Zuschauer im Römerpark über die Ziellinie laufen. Auch den Zuschauern wird einiges geboten, im Zielbereich im Römerpark können sie die Athleten mehrfach auf deren Laufrunden anfeuern und abschließend ab ca. 13 Uhr die Ziellinie überqueren sehen.

Neben den spannenden sportlichen Wettkämpfen wird es im Zielbereich und in ganz Aldenhoven ein buntes Rahmenprogramm mit Musik und Moderation geben. Die Dürener Kreisbahn wird Teilnehmer und Zuschauer zudem auch wieder kostenlos vom Start am Blausteinsee nach Aldenhoven und zurück bringen, so dass man als Zuschauer das Geschehen unkompliziert von mehreren Anlaufstellen beobachten kann. „Wir würden uns freuen, wenn viele Menschen an die Strecke und an den Start- und Zielbereich kommen und die Sportler lautstark unterstützen. An diesem Tag werden Sportler und Zuschauer zeigen, was im indeland los ist und wie sportlich die Region ist“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, Landrat Wolfgang Spelthahn.

Rund 1.000 Anmeldungen liegen für die sechste Auflage bereits vor. Besonders erfreulich ist dabei, dass auch für die anspruchsvolle Mitteldistanz mit 1,9 km Schwimmen, 86 km Rad fahren und 20 km Laufen bereits über 200 Anmeldungen vorliegen. Insbesondere die Distanzen für die ambitionierten Triathleten werden von Sportlern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland sehr gut angenommen. Anmeldungen von Brüssel bis Frankfurt, aus Mainz oder München liegen vor. „Der indeland-Triathlon macht die Region weit über ihre Grenzen hinaus bekannt und trägt dazu bei, das indeland als sportliche aktive Marke zu platzieren“, freut sich der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, Jens Bröker.

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Als besondere sportliche Auszeichnung können die Veranstalter zudem für sich vermerken, dass in diesem Jahr drei Ligen des Nordrhein-Westfälischen Triathlon-Verbandes im indeland Station machen. Wie bereits im Vorjahr werden die NRW-Liga, als höchste Triathlonklasse in NRW, und die Verbandsliga Süd dabei sein. Erstmals wird auch die NRW-Liga der Frauen zu Gast im indeland sein. Eine Mannschaft, die in der NRW-Liga der Herren startet, wird sich ganz besonders auf den indeland-Triathlon freuen. Das Triathlon Team indeland wird an diesem Tag ein Heimspiel haben und von den Zuschauen ganz besonders unterstützt werden.

RWE Power unterstützt indeland-Triathlon

Dass der indeland Triathlon nun bereits zum sechsten Mal stattfindet, ist auch ein Verdienst des Sponsors RWE Power, der das Projekt langfristig unterstützt. „Wir sind ein Teil dieser Region und fühlen uns den hier lebenden Menschen eng verbunden. Daher unterstützen wir gerne dieses große sportliche Event“, betont Dr. Lars Kulik, Leiter Braunkohleplanung und -ausrichtung der RWE Power AG. „Gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft indeland verfolgen wir das Ziel, hier eine Landschaft mit hohem Wohn- und Freizeitwert, einem attraktiven Umfeld für Wirtschaft und qualifizierte Arbeitsplätze sowie großem ökologischen Reichtum zu schaffen“, so Dr. Kulik weiter.

Auch in diesem Jahr stellt RWE Power unter anderem wieder einige ansonsten nicht öffentlich zugängliche Straßen auf dem Gelände des Kraftwerks Weisweiler und im Tagebau für die Radstrecke der Kurz- und Mitteldistanz zur Verfügung und ermöglicht den Sportlern
so ein einmaliges Erlebnis in der Tagebauregion.

Triathlon-Talente Yannic Stollenwerk und Yves Hackenbruch hoffen auf gute Platzierungen beim Heimspiel im indeland

Mit Yannic Stollenwerk und Yves Hackenbruch bereiten sich zurzeit zwei Triathlon-Talente aus der Region auf das Rennen im indeland vor.

Yannic Stollenwerk war im letzten Jahr bereits zweiter über die Kurzdistanz geworden. Nach 2:17:49 Stunden hatte er damals die 1,5 Kilometer Schwimmen, die 44 Kilometer auf dem Fahrrad und die 10 Kilometer Laufstrecke absolviert. Für dieses Jahr hat er sich auch wieder einiges vorgenommen. „Ein Platz ganz vorne bei meinem Heimspiel wäre sicherlich toll. Ich werde alles geben, aber es hängt natürlich auch von den äußeren Bedingungen ab“, erzählt Stollenwerk, der für das Kölner Triathlon-Team 01 startet. Sein Vorteil: Er ist schon mehrfach beim indeland-Triathlon gestartet und die Radstrecke direkt vor seiner Haustür, kennt er auch von den vielen Trainingsfahrten sehr gut. Seine Stärken sieht er aber vor allem beim Schwimmen und Laufen. Vor wenigen Wochen beim Dürener Sparkassen Stadtlauf hat er bereits seine Laufqualität bewiesen und den 10-Kilometerlauf gewonnen.

Auch Yves Hackenbruch freut sich schon auf sein Heimspiel beim indeland-Triathlon. Er kommt aus Breinig und startet für das Triathlon Team indeland in der NRW-Liga, der höchsten Triathlon-Klasse in NRW. Neben Gladbeck, Steinbeck, Witten und Krefeld wird in diesem Jahr auch ein Wettkampf der NRW-Liga im indeland ausgetragen. Bei diesem „Heimspiel“ wollen die Athleten des Triathlon Team Indeland natürlich ihren Vorteil nutzen. Von ihren zahlreichen Trainingseinheiten kennen die Sportler die Region um den Blausteinsee und den Tagebau Inden sehr gut. „Bei uns vor der Haustür wollen wir die Chance nutzen und eine gute Tagesplatzierung erreichen. Dabei hoffen wir natürlich auch auf die Unterstützung des Publikums“, sagt Hackenbruch. Auch für ihn ist es nicht der erste Start beim indeland-Triathlon. Und so sind sich die beiden Athleten auch bei ihren Wünschen für den Wettkampftag einig: Die Vorfreude ist groß und man hofft auf gutes Wetter, damit der berüchtigte Wind auf der Radstrecke nicht die guten Ergebnisse verweht.


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