Gelenkiges Patientenforum im Krankenhaus Düren
Von Christoph Lammertz [20.05.2013, 08.50 Uhr]

Wann sollte ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt werden? „Zunächst zählt immer die nicht-operative Therapie“, sagt Dr. Bertram Barden, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie im Krankenhaus Düren: „Erst wenn trotzdem die Lebensqualität unserer Patienten durch Schmerzen und Bewegungseinschränkung nicht mehr gewährleistet ist, kommt die Operation überhaupt in Betracht. Aber erst nach reiflicher Überlegung und umfassen-dem Gespräch mit unseren Patienten.“ Für eine Patienteninformationsveranstaltung, zu der das Krankenhaus für Don-nerstag, 23. Mai, um 18 Uhr in sein Foyer einlädt, hat der Chefarzt deshalb ganz bewusst die Überschrift „Qualität statt Quantität bei künstlichen Gelenken“ gewählt.

Bei den künstlichen Hüft- und Kniegelenken gibt es eine über 50-jährige klinische Erfahrung in den westlichen Industrie-nationen. Im Krankenhaus Düren werden diese Verfahren auf höchster Qualitätsstufe angeboten: Die Patienten erhalten vor der Operation eine computergesteuerte Planung der genau passenden Endoprothese. Und auch vom Leben mit dem Kunstgelenk können sich die Patienten im Dürener Krankenhaus schon vor der OP ein Bild machen, indem sie mit Pati-enten sprechen, die bereits von Dr. Barden und seinem Team operiert wurden. Zusätzlich bietet das Krankenhaus ein Vorbereitungsprogramm mit Bewegungsübungen im eigenen Gesundheitszentrum an.

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Über den genauen Ablauf rund um den Einsatz eines Kunstgelenks werden die Dürener Ärzte am 23. Mai berichten. Darüberhinaus geben sie Einblicke in die 30-jährige klinische Erfahrung mit den in Düren eingesetzten Kunstgelenken und die aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf das Endoprothesenmaterial und die besonders schonenden minimal-invasiven Operationstechniken. Dazu wird Dr. Barden auch über seine Erfahrungen aus der Mayo-Klinik Rochester (USA) und sein aktuelles Forschungsprojekt der Sun-Yat-Sen-Universität im chinesischen Guanzhou berichten.

Dem Ärztlichen Direktor des Krankenhauses ist es allerdings auch wichtig, die Themen Schmerztherapie und Hygiene an diesem Abend zu behandeln. So zählen neben den Chirurgen Dr. Barden und Dr. Josef G. Fitzek (ehemaliger Direktor des Orthopädischen und traumatologischen Zentrums des Kreiskrankenhauses Mechernich und jetzt in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie des Krankenhauses Düren) auch der Sektionsleiter Schmerztherapie des Krankenhauses Düren, Dr. Stefan Hegemann, und der hygienebeauftragte Arzt der Dürener Klinik, Dr. Bernhard Heising, zu den Referenten des Abends. Dr. Hegemann wird das Konzept der individuellen Schmerztherapie vorstellen, für das die Klinik an der Roonstraße vor einigen Monaten vom TÜV ausgezeichnet wurde. Dr. Heising wird darüber informieren, welche Maßnahmen das Krankenhaus Düren ergreift, um das Eindringen von Keimen bei der Operation zu verhindern. Das Dürener Krankenhaus legt größtes Gewicht auf die Hygiene und wurde zuletzt in einem Beitrag der „Heute“-Nachrichten im ZDF als in dieser Hinsicht vorbildliche Klinik vorgestellt.

Nach den Vorträgen können Fragen an die Referenten gestellt werden. Der Eintritt ist frei.


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