Eifel schützt biologische Vielfalt "ausgezeichnet"
Von Josef Kreutzer [16.05.2013, 09.28 Uhr]

Ranger mit Touristen. (Foto aus der PPP-Präsentation)

Ranger mit Touristen. (Foto aus der PPP-Präsentation)

Die Eifel erhält für ihr besonderes Engagement zum Schutz der biologischen Vielfalt aus den Händen von Bundesumweltminister Peter Altmeier und des Präsident des Deutschen Tourismusverbandes e.V., Reinhard Meyer, den Biodiversitäts-Sonderpreis im Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusregion 2012/2013. Die Eifel gehört damit – neben der Region Uckermark - zu den Siegerregionen des Bundeswettbewerbes, an dem insgesamt 34 Regionen aus 12 Bundesländern teilnahmen.

Für die Auslobung des Sonderpreises Biodiversität sprachen sich BMU, BfN und DTV deshalb aus, weil die Zusammenarbeit zwischen den Naturschutzakteuren, Touristikern und der Bevölkerung als beispielhaft erachtet wird. Die Jury würdigte in ihrer Begründung das vorbildliche Netzwerk zwischen den unterschiedlichsten Akteuren in Tourismus, dem Nationalpark Eifel, den Natur- und Geopark Nord-, Süd-, Vulkan- und Osteifel insbesondere auch zur Besucherlenkung in den Großschutzgebieten.

Darüber hinaus seien die Maßnahmen zur Erlebbarkeit von biologischer Vielfalt überzeugend und wurden als vorbildlich eingestuft. Dabei wurde insbesondere auch die Vielzahl an nachhaltigen Tourismusangeboten hervorgehoben.Das breite Angebot der Ranger- und Waldführertouren im Nationalpark Eifel, jährliche, teilweise grenzüberschreitende Veranstaltungen in den Naturparken, die Umweltbildungsangebote in vielen Naturzentren und Umweltbildungseinrichtungen und nicht zuletzt konkrete Projekte zur Erhaltung von Biodiversitättragen maßgeblich dazu bei, die Schönheit, die Qualität und den Wert der Natur zu vermittelnund unterstützen damit auch ihren Schutz.

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Umweltminister Altmeierstellte fest: „Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusregionen 2012/2013 ist ein großer Erfolg! Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Branche angekommen. Alle ausgezeichneten Tourismusregionen gratuliere ich, vor allem der Siegerregion Uckermark und den Sonderpreisträgerin Eifel.“

Eine Expertenjury hatte nach Auswertung der Bewerbungen anhand von 50 Kriterien aus allen drei Bereichen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Sozialverträglichkeit) die besten fünf Regionen besucht und die touristischen Angebote vor Ort geprüft. Bei der Preisverleihung in Berlin wurden neben der Siegerregion und dem Sonderpreisträger auch die weiteren Finalisten Allgäu, der Bayerische Wald, die Insel Juist und der Schwarzwald geehrt. Über Beratungsleistungen konnten sich zudem die Ammergauer Alpen, die Biosphäre Halligen als Teil des UNESCO-Biospährenreservates Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, die Biosphärenregion Elbtalaue-Wendland, das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau sowie die Eifel freuen.

Der Wettbewerbsbeitrag der Eifel stellte seine wichtigsten nachhaltigen Tourismusprojekte und -konzepte der Eifel vor. Als Best Practice Beispiel diente das viertägige Wanderangebot Wildnis-Trail durch den Nationalpark Eifel. Der Beitrag wurde in Kooperation mit dem Nationalparkforstamt Eifel, den Naturparken Nordeifel und Südeifel, dem Natur- und Geopark Vulkaneifel, den Kreisen Düren und Euskirchen, sowie den Tourismusorganisationen Rureifel-Tourismus e.V., Nordeifel Tourismus GmbH, Monschauer Land Touristik e.V., Touristinformation Bad Münstereifel und der Eifel Tourismus GmbH erstellt und eingereicht.


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