Indeland: Restsee-Gutachten der Grünen in der Kritik
Von Redaktion [07.05.2013, 12.13 Uhr]

Das von den Grünen in Auftrag gegebene Gutachten über die vermeintlichen Risiken des Restsees Inden ist im Unterausschuss für Bergbausicherheit des NRW-Landtags von Experten heftig kritisiert worden, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Landtagsabgeordneten Josef Wirtz.

Nach einer ersten Auswertung übten die von der Landesregierung beauftragten Experten der Bergaufsicht und des geologischen Dienstes massive Kritik an der Korrektheit des Gutachtens. Das Dokument sei schlecht strukturiert und enthalte darüber hinaus falsche Aussagen und Unterstellungen, die wiederum zu falschen Ergebnissen führten.

Obwohl im Vorfeld der Änderung des Braunkohlenplans in einem langen Prozess bereits umfangreiche Untersuchungen vorgenommen wurden, kam das neue Gutachten der Grünen zu dem Ergebnis, dass beträchtliche Sicherheitsrisiken bestünden. Als kritische Punkte werden in dem Gutachten unter anderem die Standsicherheit der Böschungen, mögliche Auswirkungen von tektonischen Bewegungen auf den See und Auswirkungen auf die Wasserqualität aufgezählt.

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Gegenüber den Ausschussmitgliedern versicherten die Bergbauexperten der Landesregierung hingegen, dass in den umfassenden Vorplanungen bereits alle möglichen Risiken berücksichtigt wurden und deswegen kein Handlungsbedarf bestünde.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Wirtz, der die Behandlung des Themas im Ausschuss angeregt hatte, zeigte sich erleichtert über die, so die Pressemitteilung, "vernichtende Bewertung des Grünen-Gutachtens" durch die Bergaufsicht und den geologischem Dienst. „Oberste Priorität hat die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Mit unseriösen Auftragsgutachten für Verunsicherung zu sorgen, ist allerdings nicht in Ordnung“, so Wirtz. Er fordert eine abschließende Auswertung des Gutachtens bis zur nächsten Sitzung des Bergbausicherheits-Ausschusses. Dies wurde seitens der Landesregierung zugesagt.


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