Tagung im Kreishaus

Düren: Alt werden "In unserm Veedel"
Von Redaktion [01.05.2013, 08.15 Uhr]

Der Begriff "Quartier" hat Hochkonjunktur - nicht nur im Städtebau, in der Sozial- planung oder in der Kommunalpolitik, sondern auch bei denjenigen, die in den Quartieren wohnen, arbeiten, einkaufen und sich erholen. In unserer durch Flexibilität, Mobilität und Individualismus gekennzeichneten Gesellschaft erfahren Werte wie Heimat oder Nachbarschaft eine ungeahnte Aktualität.

So gewinnt die Rückbesinnung auf überschaubare, vertraute Strukturen für Menschen jeden Alters, aber besonders auch für ältere Menschen, an Bedeutung. Aber wie müssen sich diese Quartiere verändern, damit neben den immer weiter auseinandergehenden Lebenslagen und Lebensstilen auch die Interessen der Älteren Berücksichtigung finden? Wie können sich die Kommunen, Kirchen, Vereine und die Bürgerinnen und Bürger dieser neuen gesellschaftlichen Herausforderung stellen? Wie kann sich der/die Einzelne als Bewohner/in frühzeitig einbringen? Was kann bürgerschaftliches Engagement in diesem Kontext bewegen? Welche nachahmenswerten Projekte gibt es bereits?

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Diesen Themenfeldern widmet sich die Frühjahrstagung des Regionalen Arbeitskreises offene Altenarbeit am Donnerstag, 16. Mai, ab 14 Uhr. Vier Stunden lange geht es dann in einem Vortrag von Karin Nell, vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Düsseldorf, in Workshops und Diskussionen um "Leben, Wohnen und Altwerden im Quartier"oder "Von der Wiederentdeckung der Nachbarschaft". Getagt wird in der Kreisverwaltung Düren, Bismarckstr. 16, in Düren, im Haus (A), Raum 158. Vorgestellt werden unter anderem nachahmenswerter Projekte aus dem Kreis Düren, wie die DORV-Läden im Dürener Grüngürtel und Barmen, PrymPark – Gemeinsam bauen und Nachbarschaft gestalten, oder das Soziale Netzwerk Nideggen.

Information und Anmeldung für Interessierte bei Monika Sandjon
vom Amt für Familie, Senioren und Soziales unter der Nummer Telefon: 02421/22-1527 oder per Mail amt50@kreis-dueren.de.

Anmeldeschluss ist am 10. Mai, ein Kostenbeitrag von 7 € wird erhoben


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