Aus dem Polizeibericht

Autofahrerin starb bei Kufferath
Von Redaktion [19.04.2013, 14.30 Uhr]

Nach einem folgenschweren Verkehrsunfall, der sich am späten Donnerstagabend auf der K 27 bei Kufferath ereignet hat, erlag laut Polizeibericht eine 59 Jahre alte Frau aus Langerwehe trotz intensiver Reanimationsbemühungen einer Notärztin ihren erheblichen Verletzungen. Ihr 41 Jahre alter Unfallgegner aus Kreuzau erlitt lediglich leichte Verletzungen.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Unfallaufnahme hatte die 59-Jährige gegen 22.10 Uhr mit ihrem Pkw die K 29 in Fahrtrichtung K 27 befahren. Eine Zeugin berichtete, dass zu diesem Zeitpunkt die Ampelanlage für die Fahrtrichtung der Frau Rotlicht gezeigt hatte. Sie muss dann ausweislich der festgestellten Unfallspuren über den an der Kreuzung eingerichteten Rechtsabbiegestreifen gefahren sein, um dort mit ihrem Fahrzeug auf die K 27 aufzufahren. Dabei wurde ihr Wagen von dem über die K 27 aus Richtung Düren kommenden Auto eines 41-jährigen Mannes erfasst.

Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge wurde die offensichtlich nicht angeschnallte 59-Jährige aus ihrem Pkw geschleudert. Danach schlug sie mit ihrem Körper gegen die Leitplanke, hinter der sie dann von den Ersthelfern und dem Rettungsdienst schwer verletzt aufgefunden wurde.

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Auch der Motorblock ihres Wagens wurde aus seiner Verankerung gerissen und schleuderte über die Leitplanke hinweg. Der Wagen des Kreuzauers geriet nach dem Zusammenstoß an die gegenüber liegende Leitplanke, wo er sich schließlich verhakte und in umgekehrter Fahrtrichtung zum Stillstand kam. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie mussten nach Beendigung der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme abgeschleppt werden.

Neben Polizei und Feuerwehr wurden unmittelbar nach Bekanntwerden des Verkehrsunfalls drei Notärzte und drei Rettungswagen zur Unfallstelle entsandt. Außerdem war ein Rettungshubschrauber vor Ort im Einsatz.

Zur Ermittlung des genauen Unfallgeschehens wurde noch in der Nacht ein Sachverständiger angefordert und am Unfallort tätig. Zur Feststellung der Verkehrstüchtigkeit der beiden Unfallbeteiligten wurden ihnen Blutproben entnommen. Bei dem 41-Jährigen hatte ein zuvor durchgeführter Alcotest eine Atemalkoholkonzentration von 0,96 Promille ergeben. Sein Führerschein wurde sichergestellt.


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