Nideggen: Von Mächtigen im Mittelalter
Von Josef Kreutzer [24.04.2013, 08.15 Uhr]

Wie die Mächtigen im Mittelalter ihren Status nach außen zur Geltung brachten, zeigt eine Ausstellung im Burgenmuseum Nideggen, zu der (v.l.) Maria Kaptain, Museumsleiterin Luzia Schlösser, Landrat Wolfgang Spelthahn und Käthe Rolfink einladen.

Wie die Mächtigen im Mittelalter ihren Status nach außen zur Geltung brachten, zeigt eine Ausstellung im Burgenmuseum Nideggen, zu der (v.l.) Maria Kaptain, Museumsleiterin Luzia Schlösser, Landrat Wolfgang Spelthahn und Käthe Rolfink einladen.

Im Mittelalter gab es vielfältige Zeugnisse herrschaftlicher Repräsentation. Das Burgenmuseum Nideggen eröffnet am Sonntag, 28. April, um 12 Uhr die Ausstellung „Lebensraum Burg – Machtsymbole und Zierde in Mode und herrschaftlichem Alltag zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert.

In der Ausstellung werden Beispiele dafür aus der Architektur, der Wohn- und Esskultur, der schriftlichen Kommunikation und dem Arbeitsleben gezeigt. Zu sehen sind kostbare Originale wie die Stadtrechte-Urkunde Nideggens aus dem Jahr 1313, Wandkacheln und Fensterglasscheiben der Burg Nideggen aus dem 14. Jahrhundert, zudem die Bilddarstellung des „Grabmals des Erzbischofs Conrad von Hochstaden“ und Teile einer ritterlichen Ausstattung.

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Beispiele herrschaftlicher Repräsentation gibt es auch aus der höfischen Unterhaltung und in Form edler Gewandung, denn "Kleider machen Leute" galt auch im Mittelalter schon. So spiegelten Stoffauswahl und Verarbeitung den sozialen Stand des Gekleideten wider. Das wird besonders augenfällig im Vergleich mit der Kleidung des Gesindes. Eine Besonderheit ist die Darstellung eines aufwändig ausgestatteten Gewandes der Anna von Kleve, das den Übergang in die Neuzeit erkennen lässt.

Das „Mhylsteyn Duo“ begleitet die Ausstellungseröffnung mit mittelalterlicher Musik.


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