Spaß beim Sprachferiencamp in Düren
Von Josef Kreutzer [17.04.2013, 13.44 Uhr]

Feriensprachcamp in der Dürener Grundschule Im Pesch: 30 Kinder schrieben kleine Theaterstücke, führten sie auf und machten so deutliche Fortschritte im Sprachgebrauch.

Feriensprachcamp in der Dürener Grundschule Im Pesch: 30 Kinder schrieben kleine Theaterstücke, führten sie auf und machten so deutliche Fortschritte im Sprachgebrauch.

In den Ferien in die Schule gehen? Das taten 30 Kinder der Grundschule Im Pesch in Düren und haben es nicht bereut. "Wie schade, dass wir Ostern nicht kommen dürfen!", war der Kommentar nicht nur eines Kindes. Grund für diese Begeisterung war das Feriensprachcamp, das Dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Düren und des Fördervereins der RAA Kreis Düren ermöglicht wurde.

Nach dem Konzept "DemeK – Deutsch lernen in mehrsprachigen Klassen" wurden die Kinder zwei Wochen lang von 10 bis 16 Uhr gefördert. Anhand des Bilderbuchs "Für Hund und Katz ist auch noch Platz" von Scheffler und Donaldson drehte sich in diesen Ferien alles ums Zaubern. In Kleingruppen mit jeweils sechs Kindern und zwei Lehramtsstudentinnen haben sie jeden Tag eigene Texte geschrieben, kleine Theaterstücke geplant und aufgeführt, gemalt, gebastelt und dabei kindgerecht gelernt, grammatikalisch richtig zu sprechen. Dieses neue Konzept legt besonderen Wert darauf, dass Kinder die Struktur der deutschen Sprache immer wieder anwenden, üben und dabei verinnerlichen. Das ist eine der Grundvoraussetzungen, um nicht nur die Schule erfolgreich zu durchlaufen, sondern auch Integration gelingen zu lassen.

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Die abschließende Bühnenpräsentation und Ausstellung, bei der die Ergebnisse der Ferienaktion dargestellt wurden, überzeugte auch Eltern, Sponsoren und Schulaufsicht. Sogar die Urheberin des Konzeptes, Dr. Lotte Weinrich von der Universität zu Köln, war begeistert. Bengisu Doganer, Stellvertretende Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Düren, hatte das Konzept in den Kreis Düren geholt und zeichnete für die Umsetzung des Projektes verantwortlich. "Für mich hat sich bestätigt, dass Kinder lernen und dabei viel Spaß haben können. Der letzte Tag hat gezeigt, dass alle enorme Fortschritte gemacht haben."

Dies bestätigt auch die Schulleiterin der KGS Im Pesch, Dorothee Emmrich. "Ich bin überzeugt, dass die Kinder in diesen beiden Wochen nicht nur die deutsche Sprache geübt, sondern auch wichtige Fortschritte für ihr ganzes Leben gemacht haben."

Bei seinem Dank an die Studentinnen der Universität zu Köln betonte Ulrich Vollmer, Lehrer der KGS Im Pesch, wie sehr die Schule und die Studentinnen vom Sprachcamp profitiert haben. Auch die Eltern waren beeindruckt, manche fragten schon, wann das nächste Feriensprachcamp stattfindet. Nun gilt es, Sponsoren zu finden, um auch im nächsten Jahr ein oder zwei Sprachcamps an Grundschulen im Kreis Düren anbieten zu können.


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