1. Bauabschnitt eröffnet

Besser Hilfe für psychisch Kranke in Düren möglich
Von Redaktion [15.04.2013, 14.12 Uhr]

Schlüsselübergabe bei der Eröffnung des Neubaus in der LVR-Klinik Düren

Schlüsselübergabe bei der Eröffnung des Neubaus in der LVR-Klinik Düren

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat heute in der LVR-Klinik Düren den ersten Bauabschnitt eines neuen Behandlungszentrums eröffnet. Damit hat die Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie einen weiteren Schritt der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen. Die zeitgemäßen und auf die aktuellen Behandlungsbedürfnisse abgestimmten Räumlichkeiten verbessern die medizinische Infrastruktur des Kreises Düren deutlich: Der Neubau umfasst 96 stationäre Behandlungsplätze sowie umfangreiche Behandlungs- und Therapiebereiche auf über 4.100 Quadratmetern. Im Jahr 2016 werden nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts insgesamt 159 stationäre und 20 tagesklinische Behandlungsplätze zur Verfügung stehen.

Aufgrund der zügig durchgeführten Umsetzung des Vorhabens blickte Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Heilpädagogischer Hilfen, in ihrer Rede auch optimistisch auf die weiteren, umfangreichen Bauvorhaben an den Standorten Stolberg und Bergheim: "Die Projekte sind von bedeutender strategischer Relevanz für die LVR-Klinik Düren und die Gesundheitsversorgung in der Region." In Stolberg unterhält der LVR in Kooperation mit der Alexianer Aachen GmbH in Kürze neue tagesklinische Plätze und eine Ambulanz, in Bergheim wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Cellitinnen eine neue Klinik mit stationären, teilstationären und ambulanten Behandlungsplätzen errichtet. "Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass jeder Vierte in der westlichen Welt im Laufe seines Lebens unter einer psychischen Störung leidet.

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Allein in Düren ist die Zahl der Behandlungsfälle von 2008 bis 2012 um acht Prozent gestiegen. Umso wichtiger ist es, die Behandlung in ansprechenden, funktional optimierten Räumlichkeiten anzubieten. Der LVR nimmt seine Funktion als Impulsgeber für die Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch kranke Menschen daher sehr ernst", so Wenzel-Jankowski weiter.

Auch Willi Bündgens, stellvertretender Vorsitzender des Krankenhausausschusses 1, verdeutlichte in diesem Zusammenhang die politische Zielsetzung: "Uns ist die zeitgemäße und wirtschaftliche Verwendung kommunaler Mittel sehr wichtig. Wir wollen Bauwerke errichtet sehen, in denen eine wertschätzende und gute Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen stattfinden kann. Es lässt sich bereits heute erahnen, welch grundlegend positive Veränderung das Erscheinungsbild der LVR-Klinik Düren durch die Modernisierung erfährt".

Aufgrund der modularen Bauweise wurde der erste Bauabschnitt des neuen Behandlungszentrums nach nur neun Monaten fertiggestellt. Mit der Planung und Realisierung war das Architektur- und Ingenieurbüro Bergstermann und Dutczak beauftragt. Die Baukosten von rund 19 Millionen Euro fielen um mehr als drei Millionen Euro niedriger aus als eingeplant. Der Neubau ersetzt Haus 11 der LVR-Klinik Düren, das nun abgerissen wird.


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