Düren: 18. Spende aus "Running for Kids"
Von Josef Kreutzer [24.03.2013, 10.45 Uhr]

Zum 18. Mal überreichte Peter Borsdorff 500 Euro aus gesammelten Spenden an Aids-Beraterin Nicole Savelsberg. Sie leitet das Geld diesmal an zwei HIV-positive Kinder aus dem Kreis Düren weiter.

Zum 18. Mal überreichte Peter Borsdorff 500 Euro aus gesammelten Spenden an Aids-Beraterin Nicole Savelsberg. Sie leitet das Geld diesmal an zwei HIV-positive Kinder aus dem Kreis Düren weiter.

Zum 18. Mal überreichte der Leichtathlet Peter Borsdorff jetzt im Kreishaus Düren eine 500 Euro-Spende zugunsten von Kindern, die HIV positiv sind. Dafür dankte Nicole Savelsberg, Aids-Beraterin im Gesundheitsamt des Kreises Düren, ihm im Namen der beiden Empfänger des Geldes herzlich. "Leider ist das Risiko der Ausgrenzung noch immer so groß, dass Kinder ihre Erkrankung nicht öffentlich machen. Umso erfreulicher ist es, dass sich Peter Borsdorff seit dem Beginn seiner Spendensammelaktion immer wieder dieser Kinder erinnert", so die Ärztin.

Die Spenden werden dringend benötigt, so Nicole Savelsberg. Die Behandlung der Kinder ist nur in besonderen Kliniken möglich, doch die Fahrten dorthin können nicht in vollem Maß von den Kassen übernommen werden. Außerdem leben sie nicht in wohlhabenden Familien, so dass die Spende auch einmal etwas Außergewöhnliches wie ein besonderes Spielzeug oder ein ersehntes Kleidungsstück ermöglicht.

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Eine HIV-Infektion ist immer noch eine lebenslange Erkrankung. Inzwischen gibt es in Deutschland zwar sehr gute Therapiemöglichkeiten, doch die Medikamente müssen lebenslang eingenommen werden, wobei es zu sehr heftigen Nebenwirkungen kommen kann. Deshalb sind die Vorbeugebotschaften - safer sex und HIV-Test vor einer gewünschten Schwangerschaft – nach wie vor gültig.

Und: HIV ist nur bei ungeschützten Sexualkontakten oder bei intravenösem Drogenkonsum zu befürchten. Alle sozialen Kontakte wie umarmen, trösten, Hände schütteln sind völlig unbedenklich. Wäre das allen bekannt, dann könnten Infizierte offen mit ihrer Erkrankung umgehen. Statt Ausgrenzung zu erfahren, erhielten sie die Unterstützung der Gesellschaft, die alle chronisch belasteten Menschen benötigen.


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