Aus dem Polizeibericht

Winter sorgt für Blechschäden im Kreis Düren
Von Redaktion [13.03.2013, 17.59 Uhr]

In Schutz nimmt die Polizei in der Pressemitteilung das Wetter: Nicht allein der Winter, die Fahrweise jedes einzelnen sei Ursache für die Unfälle nach den Schneefällen und der Eisglätte in den vergangene zwei Tagen. Bis Mittwochmittag zählte die Polizei 50 "witterungsbedingte Verkehrsunfälle". "Alle Verkehrsteilnehmer werden weiterhin um erhöhte Vorsicht, verlangsamte Geschwindigkeit, ausreichenden Abstand und größtmögliche Toleranzgebeten."

Drei Verletzte gab es jedoch am Dienstagnachmittag bei stark winterlichen Fahrbahnbedingungen auf der Tagebaurandstraße in Höhe von Merzenich. Ein 18-Jähriger aus Nideggen hatte die L 264 auf
eisglatter Straße und bei arktisch anmutenden Schneeverwehungen in Richtung "Schöne Aussicht" befahren. Als vor ihm ein Kleintransporter bremsen musste, weil ein anderes vorausfahrendes Pannenfahrzeug selbst eine Panne hatte und stehen geblieben war, nahm das Schicksal seinen Lauf. Der 18-Jährige hatte angesichts der schwierigen Bedingungen keinen ausreichenden Abstand eingehalten und war auf den inzwischen vor ihm stehenden Transporter eines 47-Jährigen aus Düren aufgefahren.

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Zwar hatte der junge Fahrer noch versucht rechts vorbei zu kommen, traf den Vorausfahrenden jedoch hinten rechts und rutschte selbst in den Straßengraben. Das durch den Anstoß allerdings ins
Rotieren gebrachte Fahrzeug des Düreners drehte sich auf dem eisigen Untergrund quer bis auf die Gegenfahrbahn, auf der eine 36 Jahre alte Autofahrerin aus Düren von dem plötzlich vor ihr auftauchenden Hindernis überrascht wurde. Sie prallte frontal in die Beifahrerseite des Transporters und kam selbst in einer dick aufgehäuften Schneewehe zum Stillstand.

Der Rettungsdienst war mitsamt Notarzt an der Unfallstelle im Einsatz. Glücklicherweise konnten alle drei beteiligten Insassen nachambulanten Behandlungen später wieder nach Hause entlassen werden. Ihre Fahrzeuge waren jedoch alle nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppdienste von der Unfallstelle geholt werden. Es war mehr als 10.000 Euro Gesamtschaden entstanden.


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