Aus dem Polizeibericht

Eisregen, Schnee und Verkehrskontrollen im Kreis Düren
Von Redaktion [16.02.2013, 12.06 Uhr]

Das Wetter hatte am Donnerstagnachmittag laut Polizeibericht wieder mal den Straßenverkehr vor erhebliche Probleme gestellt. Etliche Autofahrer hatten scheinbar nicht mit glatten Straßen gerechnet. Glücklicherweise kam es nur zu Blechschäden. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf etwa 30000 Euro geschätzt. Der Schwerpunkt der Unfälle lag im Stadtgebiet Düren.


Zeitgleich fielen an diesem Tag europaweit Überprüfungen des gewerblichen Güterverkehrs (TISPOL) an. Bei den Lkw-Spezialkontrollen auf Bundesstraßen in Düren und Linnich wurden 62 Lkw und deren Besatzung überprüft. Dabei traten sechs "typische" Verstöße gegen die
Bestimmungen über die Lenk- und Ruhezeiten zu Tage. In vier Fällen musste die nur unzureichend durchgeführte Sicherung der mitgeführten Ladung bemängelt werden. 16 weitere Zuwiderhandlungen gegen verkehrsrechtliche Verstöße, wie das Nichtbefolgen der Gurtpflicht,
Telefonieren am Steuer sowie zulassungs- und arbeitsschutzrechtliche Delikte, führten ebenfalls zu einer Ahndung.

Markant waren zwei Feststellungen. So wurde ein 62-jähriger Fahrer aus Heinsberg mit seinem 3,5-Tonnen Lkw angehalten, der derzeit nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Nach der Anzeigenaufnahme musste ein Kollege des Beschuldigten den Laster abholen, da dem strafrechtlich zu belangenden Heinsberger die Weiterfahrt natürlich sofort untersagt wurde.

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Aber auch ein 27-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Kreisgebiet kam nicht ungeschoren durch die Kontrollstelle. Als sich bei ihm um 8 Uhr an der Anhaltestelle Anzeichen für Drogenkonsum ergaben und der Schnelltest auch noch positiv auf Amphetamin reagierte, waren Maßnahmen fällig. Ihm wurde zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen. Zudem ist gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. TISPOL - Verkehrssicherheit durch Verkehrsüberwachung "Grenzen überschreiten, um Leben zu retten" lautet der Slogan von TISPOL, dem europaweiten Polizei-Netzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. Die Kontrollen werden auch im Kreis Düren fortgesetzt.

Erfolgreiche ins Netz der Polizeikontrolle ging in Linnich am Freitagmorgen ein 22-Jährigen aus dem Stadtgebiet. Bei einer Routineüberprüfung wurde festgestellt, dass gegen den jungen Mann zwei Vollstreckungshaftbefehle vorlagen – wegen eines Betrugsdelikts und des Erschleichens von Leistungen in den beiden vergangenen Jahren muss er nun insgesamt 40 Tage Freiheitsstrafe verbüßen. Der Gesuchte wurde zuständigkeitshalber an eine Justizvollzugsanstalt überstellt.


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