Saisonstart am 23. Februar

Lebendiges "Burgleben" in Nideggen
Von Redaktion [15.02.2013, 08.38 Uhr]

Über 32.000 Besucher im Jahr 2012 sind für das Burgenmuseum Nideggen ein Beleg für seine Attraktivität. Für die kommende Saison haben Museumsleiterin Luzia Schlösser und ihr Team ein reichhaltiges Programm vorbereitet, das wieder das mittelalterliche Gemäuer beleben soll. Die erste Veranstaltung wird am Wochenende 23. /24. Februar stattfinden.

Mit mittelalterliche Insignien wie roter Robe und Schwertern sowie mit Plakat und Broschüre werben (v.l.) Maria Kaptain, Landrat Wolfgang Spelthahn, Museumsleiterin Luzia Schlösser und Käthe Rolfink für den Besuch des Burgenmuseums in Nideggen.

Mit mittelalterliche Insignien wie roter Robe und Schwertern sowie mit Plakat und Broschüre werben (v.l.) Maria Kaptain, Landrat Wolfgang Spelthahn, Museumsleiterin Luzia Schlösser und Käthe Rolfink für den Besuch des Burgenmuseums in Nideggen.

"So vertreiben wir den Winter" heißt es am 23. und 24. Februar zum Start ins Jahr. Das Programm für die ganze Familie beginnt am Samstag um 11, am Sonntag um 12 Uhr. Dann wird auch eine Fotoausstellung eröffnet, die die zehn aktiven Jahre Revue passieren lässt.

Die traditionellen "Gespräche im Turm" kreisen diesmal ums Altern: "Alter im Wandel der Zeit" lautet das Thema an den Freitagen, 22. März und 12. April, jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr. Denkanstöße kommen unter anderem von der ehemaligen Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr, eine ausgewiesene Expertin in der Altersforschung.

"Bis dass der Vorhang aufgeht …" hießt es am Wochenende 4./5. Mai. Den Theaterworkshop für die ganze Familie leiten ausgebildete Schauspieler. Ein musikalisches Mitmach-Wochenende inklusive Konzert steht am 11./12. Mai an. Titel: "Musik des Mittelalters trifft Musik der Gegenwart und inspiriert zu Melodien der Zukunft".

Der 8. September, Tag des offenen Denkmals, steht unter dem Motto "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?". Das Burgenmuseum bietet dazu archäologische Wanderungen an und zeigt den Film "Können Steine reden?", moderiert vom Filmmacher Heinz Bremen.
Für ein "Mord(s)-Vergnügen" im Bergfried der Burg Nideggen wurden Krimiautoren wie Carola Claßen und Ralf Kramp verpflichtet. Die Lesung am 18. Oktober, 19.30 Uhr, wird von "mörderischer" Live-Musik begleitet und von der Kulturinitiative im Kreis Düren unterstützt.

Am Freitag, 13. Dezember, bittet Graf Gerhard um 19.30 Uhr zu Tisch. Geboten wird ein mittelalterliches Bankett mit Speis und Trank und Musik. Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist die Verleihung der Stadtrechte, ein Akt des Grafen, der tatsächlich am 25. Dezember 1313 stattgefunden hat.

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Zusätzlich den Vorträgen sind auch Sonderausstellungen und -aktionen geplant.

Auf welche Weise Dinge wie Kleidung, Schmuck, Waffen, Wappen und Geschirr zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert Macht Einfluss und Stärke symbolisierten, zeigt eine Sonderausstellung, die am Sonntag, 28. April, um 12 Uhr eröffnet wird. Unter den Exponaten ist auch die originale Stadtrechte-Urkunde von 1313.

Ab Sonntag, 1. September, 12 Uhr, wird in bewährter Zusammenarbeit mit dem Deutschen Glasmalerei Museum Linnich wieder Glaskunst gezeigt. Die Werke von Kopisten wie Fritz Geiges sind dort bis Ende April 2014 zu sehen.

Die Sonderausstellung "Legends & Myths by Joan Louis" folgt am 1. November. Der aus Peru stammende Künstler zeigt auf seinen Ölbilder seine Sicht der Naturelemente. Die Ausstellung bildet am 23. November den visuellen Hintergrund der musikalischen Lesung "Das Federkleid".
Ein Schwerpunkt des museumspädagogischen Programms sind 2013 die Erfindungen des Mittelalters mit Langzeitwirkung, etwa die Brille, der Buchdruck mit beweglichen Lettern, die Universitäten, die arabischen Ziffern, die Null, das Geburtsdatum Christi, die Banken, die Notare, der Stammbaum, die Knöpfe oder die Räderuhr.

Für Besucher aller Alterstufen gibt es wieder spezielle Kurse und Führungen; diesmal werden zudem verstärkt Jugendliche ab 13 Jahren angesprochen. Einige Angebote sind speziell für Senioren gedacht. Im Rahmen des NRW-Programms "Kulturrucksack" heißt es "Rock und Pop treffen Minnesang". Es lädt Zehn- bis 14-Jährige ein, vielfältig kreativ aktiv zu werden.
Brautpaare können auch 2013 von Mai bis September an verschiedenen Freitagen in der Kapelle des Bergfrieds heiraten. Infos gibt es beim Standesamt Nideggen unter Telefon 02427/809-12. Für ein besonders romantisches Ambiente sorgt auf Wunsch das Burgenmuseum-Team.

Öffnungszeiten und Kontakt:
Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 16.30 Uhr. Telefon 02427/6340, E-Mail , Internet www.burgenmuseum-nideggen.de.


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