Bald Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin im Kreis Düren
Von Redaktion [03.10.2012, 07.53 Uhr]

Etwa 35 Prozent der an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Hausärzte im Kreis Düren sind über 60 Jahre alt. Innerhalb der nächsten Jahre ist daher durch altersbedingtes Ausscheiden mit einer flächendeckenden Unterversorgung insbesondere in ländlichen Gebieten zu rechnen.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein- Westfalen unterscheidet zwischen Gemeinden, in denen eine Gefährdung der hausärztlichen Versorgung droht und solchen, in denen die hausärztliche Versorgung auf mittlere Sicht gefährdet erscheint. Als Berechnungsgrundlage diente das Alter der an der Versorgung teilnehmenden Hausärzte.

In den Gemeinden Titz und Nörvenich droht dem Ministerium zu Folge eine Gefährdung der hausärztlichen Versorgung und in den Gemeinden Inden, Kreuzau, Linnich, Niederzier und Vettweiß scheint die hausärztliche Versorgung auf mittlere Sicht gefährdet zu sein. http://www.mgepa.nrw.de/gesundheit/versorgung /ambulante_versorgung/foerderung/index.php

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Um dieser drohenden Unterversorgung zu begegnen, haben sich die 5 Krankenhäuser des Kreises Düren (Krankenhaus Düren, St. Marien Hospital in Düren, St. Augustinus Krankenhaus in Düren, St. Elisabeth Krankenhaus in Jülich und das St. Josef Krankenhaus in Linnich) mit seinen weiterbildungsberechtigten Fachärzten und 18 niedergelassene hausärztlich tätige Kollegen unter der Vertretung von Dr. Wolfgang Deiters, dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung der Kreisstelle Düren, zu dem Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Kreis Düren zusammengeschlossen.

Die beteiligten Ärzte und Krankenhäuser bieten ein gemeinsames Weiterbildungsprogramm für die Ausbildung zur Fachärztin / zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Zu Beginn der Weiterbildung erhält die Ärztin / der Arzt in Weiterbildung das komplette Weiterbildungsprogramm. Eine geregelte Rotation und ein verbindliches Curriculum sichern eine strukturierte Facharztausbildung. Der ständige weiterbildungsbedingte Wechsel des Wohnortes entfällt. Für die gesamte Dauer der Weiterbildung steht ein niedergelassener Kollege als Mentor zur Seite. Eine Weiterbildung in Teilzeit wird ebenfalls angeboten und ermöglicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Hausärzte des Kreises Düren sind sich darin einig, dass die positiven Seiten ihres Berufes überwiegen. Sie wollen die nachfolgende Ärztegeneration gerne daran teilhaben lassen.

D?ie Überreichung der Urkunde für den im Kreis Düren gegründeten Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin findet am Dienstag, 30. Oktober, in Düren statt.


Weitere Informationen unter www.hausarzt.nrw.de; www.perspektive- hausarzt.de


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