Bischof Mussinghoff berief Gemeindereferentinnen in den Dienst

Region Düren: Kirchen vor Ort bekommen neue Unterstützung
Von brs [12.09.2012, 07.51 Uhr]

Während des feierlichen Pontifikalamtes beauftrage Bischof Mussinghoff die vier neuen Gemeindereferentinnen zum pastoralen Dienst.

Während des feierlichen Pontifikalamtes beauftrage Bischof Mussinghoff die vier neuen Gemeindereferentinnen zum pastoralen Dienst.

Eine riesige Baumscheibe vor dem Altar der Dürener St. Antonionuskirche erinnerte während der gesamten Feier daran „Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.“ Dieses Wort aus dem Brief an die Römer hat die vier neuen Gemeindereferentinnen während ihrer Ausbildungszeit begleitet. Am Wochenende nun fand diese Zeit mit der offiziellen Beauftragungsfeier ihr offizielles Ende. Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff zelebrierte das Pontifikalamt und beauftragte Petra Morschel, Petra Graff, Stefanie Müller-Bellen und Ursula Roher zum pastoralen Dienst im Bistum Aachen.

Einen verlässlichen Stand, eine tragende Wurzel eben, brauchten die vier Frauen während ihrer Ausbildung sicherlich so manches Mal, dauerte diese doch länger als üblich. Das Bistum sah sich im Jahr 2004 gezwungen, die Ausbildung von Laien für den Kirchendienst auszusetzen. Eine Entscheidung, die ihm persönlich unendlich wehgetan habe, bekannte der oberste Hirte im Bistum während der Messfeier. Erst im Jahr 2009 begann ein neuer Vorbereitungskurs.

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Jede frischgebackene Gemeindereferentin erhielt ihr eigenes Exemplar der Heiligen Schrift aus der Hand des Bischofs.

Jede frischgebackene Gemeindereferentin erhielt ihr eigenes Exemplar der Heiligen Schrift aus der Hand des Bischofs.

Ihre Zwangspause haben die Frauen gut genutzt und als Gemeindeassistentinnen in Düren, Krefeld, Aachen und Eschweiler im pastoralen Dienst gearbeitet. Freunde, Bekannte und Kollegen aus diesen vier Gemeinden feierten am Freitag mit ihnen. Zu den wohl prominentesten weil stimmgewaltigen Gästen gehörte der Kirchenchor St. Martin aus Langerwehe, der die Messfeier gekonnt musikalisch begleitete.

Der „Sturm der durch das Bistum gefegt und sie kräftig durchgeschüttelt habe“ war schon in der Begrüßung durch Stefanie Müller-Bellen wichtiges Thema. Auch der Bischof griff diesen Gedanken auf, zeigte sich aber zuversichtlich, dass auch in Zukunft Kraft und Dynamik in ihnen wurzeln würden und sie sicherlich auch künftigen Stürmen würden trotzen können.
Wer wollte, durfte sich zum Abschied seine eigene kleine Baumscheibe mit nach Hause nehmen – eine Geste, die sicherlich nicht nur bei Bischof Mussinghoff Anklang fand, der während der Messe verriet, dass er als Sohn eines Schreiners besondere Freude an dieser Symbolik hatte.


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