Düren: "Running for Noah"
Von Redaktion [31.08.2012, 08.33 Uhr]

Peter Borsdorff (r) bei einer Spendenübergabe vor der Polizeiwache Düren im November 2011. Foto: Polizei

Peter Borsdorff (r) bei einer Spendenübergabe vor der Polizeiwache Düren im November 2011. Foto: Polizei

Durch eine Dürenerin wurde Peter Borsdorff, Initiator der Aktion „Running for Kids“, auf das Schicksal des zweieinhalb-jährigen Noah aufmerksam. Als Frühchen in der 24. Schwangerschaftswoche war der Junge 2010 geboren worden. Geburtsgewicht: 610 Gramm. Viele Wochen wurde er auf der Kinderintensivstation behandelt. Nach sieben Wochen Intensivmedizin durften die Eltern ihren Sohn erstmals auf den Arm nehmen.

Damit war die Leidensgeschichte aber nicht beendet: Komplikationen stellten sich ein, Operationen waren nötig, um das Leben es Kindes zu retten. Die Erfolgschancen sahen die Ärzte bei rund 50 Prozent. Inzwischen ist dem Jungen ein Stück Darm entfernt worden, eine zeitlang musste er mit zwei Darmausgängen leben. Es kamen Gehirnblutungen hinzu, die Gehirnzellen zerstörten. Als Folge wird Noah schwerstbehindert bleiben.

Zu diesem Zeitpunkt betete die Mutter des Jungen: „Lieber Gott, bitte lass unseren Noah leben, wir nehmen ihn, was immer er auch hat!“ Nach erneut dreizehn Wochen auf der Kinderintensivstation kam der Junge dann in die Neugeborenen Station, er wog gerade mal 1 kg. Inzwischen stellten sich sogenannte BNS-Krämpfe ein. Sie werden medikamentös behandelt, können aber zu jeder Zeit wieder auftreten.

Immer wieder musste der Junge in den letzten Monaten in verschiedene Kliniken. Auch derzeit befindet er sich in der Kinderklinik in Düren-Birkesdorf. Spastiken an Händen und Füßen machen ihm derzeit schlimm zu schaffen.

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Dennoch ist Noah nach Aussagen von Peter Borsdorf ein toller Junge ist und wenn er lacht erwärmt sein Lachen jedes Herz. So hat es auch den Läufer Borsdorff erreicht. Da die Familie infolge der ständigen Aufenthalte in Kliniken und Krankenhäusern mobil sein muss, benötiget die Familie Ersatz für ihr inzwischen 23 Jahre altes Auto. Es muss ein Fahrzeug sein, welches rollstuhlgerecht umgebaut werden kann. Der Familie von Noah fehlen dazu die Mittel.

Peter Borsdorff schnürt nun wieder die Laufschuhe um dem Ziel der Anschaffung eines der Behinderung gerecht werdenden Wagens ein Stück näher zu kommen. Wie immer bei Aktion von Peter Borsdorff kommt jeder Cent der Aktion zugute, Verwaltungskosten kennt „Run-ning for Kids“ nicht.

Um helfen zu können steht das Sonderkonto der Laufaktion wie folgt zur Verfügung:
Peter Borsdorff, c/o Running for Kids, Sparkasse Düren, BLZ 395 501 10, Kto. 542100, Kennwort: Alles, für Noah!

Weitere Informationen erteilt Peter Borsdorff unter Tel. 02421/33723, mobil 0171/54 708 71 sowie im Internet unter www.runningforkids.de.vu


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