Maria Katzgraus Glaskunst im Nideggener Burgenmuseum
Von Redaktion [28.08.2012, 08.04 Uhr]

Kooperationspartner für Kunst (v.l.) : Landrat Wolfgang Spelthahn, Käthe Rolfink, Maria Kaptain, Dr. Myriam Wierschowski, Luzia Schlösser und Christiane Haße.

Kooperationspartner für Kunst (v.l.) : Landrat Wolfgang Spelthahn, Käthe Rolfink, Maria Kaptain, Dr. Myriam Wierschowski, Luzia Schlösser und Christiane Haße.

Im Burgenmuseum Nideggen wird am Sonntag, 2. September, 12 Uhr, eine Ausstellung mit Werken der Glasmalerin Maria Katzgrau eröffnet, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Zur Verfügung gestellt werden die Exponate vom Deutschen Glasmalerei-Museum Linnich.

Maria Katzgrau (1912-1998) fand als eine der ersten Frauen in den 1930er Jahren zur Glasmalerei und führte bis zu ihrem Lebensende weit über 160 öffentliche Aufträge aus. Sie schuf sowohl abstrakte als auch figürliche Glasmalereien für zahlreiche Sakral- und Profanbauten. 1999 gelangte ihr künstlerischer Nachlass mit über 2000 Objekten ans Deutsche Glasmalerei-Museum Linnich.

Auf Burg Nideggen werden eine Auswahl von Entwürfen und Kartons sowie ein Sammlungszugang der Stiftung des Deutschen Glasmalerei-Museums präsentiert, der noch nie zuvor öffentlich ausgestellt wurde. Neun abstrakt gestaltete Vorhängescheiben aus dem Jahr 1959 gelangten 2011 als Schenkung der Aachener Franziskanerinnen an das Deutsche Glasmalerei-Museum Linnich.

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Maria Katzgrau gestaltete 1959 für die Kapelle im St. Anna-Stift in Düsseldorf vier Rundbogenfenster und ein Rundfenster. 1969 erfolgte der Abbruch und Umbau des St. Anna-Stiftes, dabei wurden die Fenster ausgebaut und Teile zu Vorhangscheiben umgestaltet. Erstmals werden einige dieser Fragmente sowie die Originalkartons gezeigt, anhand derer sich die Besucher ein Bild von der Größe sowie der Kompositionen und Detailformen machen können. Genaues Betrachten und Spürsinn sind dabei durchaus gefragt.

Die Kooperation zwischen dem Deutschen Glasmalereimuseum Linnich und dem Burgenmuseum Nideggen findet nun seit 2005 zum achten Mal statt. Die Museen verdeutlichen mit dieser langjährigen Kooperation die gute Zusammenarbeit zwischen dem Nord- und dem Südkreis.

Die Ausstellung ist bis Ende April 2013 im Burgenmuseum Nideggen während der Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr zu sehen. Informationen im Burgenmuseum unter: 02427/6340.


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