Kreis Düren: Neues Internetportal für Schüler und Betriebe
Von Redaktion [23.08.2012, 11.02 Uhr]

Das Regionale Übergangsmanagement des Kreises Düren schlägt eine Brücke zwischen der Schul- und der Arbeitswelt, die einen regen Austausch der beiden Seiten ermöglicht. Die Brücke ist ein Internetportal mit dem bezeichnenden Namen "Wirtschaft und Schule als Partner" (kurz: WSP). Schulen und Betriebe vor Ort bekommen damit in Kürze die Möglichkeit, sich kennen zu lernen und eine Zusammenarbeit in Form von Unterrichtsangeboten der Betriebe zu vereinbaren.

Eine solche Internetplattform wird im Regierungsbezirk Münster bereits von vielen Kommunen und Städten sehr erfolgreich genutzt. Sie wurde dort nach einer Idee der Telgter Unternehmerin Magdalena Münstermann aufgebaut. "Kern des Modells sind praxisnahe Unterrichtsangebote der Betriebe, die die Lehrer mit einem Klick abrufen können. Dadurch kommen Schulen und Betriebe zusammen. Im alltäglichen Unterricht kann der praktische Bezug zu Berufen hergestellt werden", erläutert Elisabeth Buschmann, Projektleiterin des Regionalen Übergangsmanagements im Kreishaus Düren.

Schon ab Klasse fünf sollen die Schüler aller Schulformen möglichst viele Berufe und somit die Arbeitswelt praktisch kennen lernen. Dadurch wird die Qualität der Berufsorientierung an den Schulen gesteigert.

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Dadurch wird die Qualität der Berufsorientierung an den Schulen gesteigert. Später sind Schüler mit klaren Berufsvorstellungen schneller und sicherer in Ausbildung zu vermitteln. Es kommt zu weniger Ausbildungsabbrüchen und Warteschleifen im Übergangssystem. Damit wird auch der Fachkräftenachwuchs in der Region gesichert.

Auf Betreiben des Regionalen Übergangsmanagements im Kreishaus übernimmt die Stadt Düren jetzt das WSP-Konzept. Das ist nicht selbstverständlich. "Wir haben unsere Bezirksregierung in Köln von dem Modell überzeugen können, so dass Düren als erste Kommune außerhalb des Regierungsbezirks Münster das WSP-Modell einführen darf", fasst Landrat Wolfgang Spelthahn zusammen. Der Nachbarkreis Euskirchen und die Städteregion Aachen schauen mit Spannung, wie das Internet-Portal anläuft und haben schon Anfragen an die Bezirksregierung Köln gestellt.

Durch das neuartige Instrument können Arbeitgeber schon jetzt Kontakt zu möglichen Auszubildenden aufnehmen, die die Schule erst in vier bis fünf Jahren verlassen. Der demografische Wandel und der damit einhergehende Fachkräftemangel macht eine solch vorausschauende Planung unumgänglich. Der Kreis Düren hat das erkannt und rechtzeitig gehandelt.


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