Seniorenrat Linnich besuchte Dürener Hospiz
Von Redaktion [19.07.2012, 14.28 Uhr]

Linnicher Seniorenbeirat besuchte stationäres Hospiz in Düren

Linnicher Seniorenbeirat besuchte stationäres Hospiz in Düren

Auf Initiative von Herrn Franz Avaresch, selbst Mitglied im Arbeitskreis Seniorenrat sowie ehrenamtlicher Mitarbeiter im stationären Hospiz, der das Frühstück begleitete, informierten sich Karin Krüger, Gleichstellungs-, Jugend und Seniorenbeauftragte der Stadt Linnich, Marlis Bange, SPD Fraktion und Mitglied im Arbeitskreis, HaJo Nyholt, Eva Maria Felden, Kandidatin für den künftigen Seniorenrat und Wolfgang Witkopp, Bürgermeister der Stadt Linnich, über die Arbeit im stationären Hospiz in Düren-Lendersdorf.

Nicht nur die wohnlichen Räumlichkeiten und die moderne Ausstattung beeindruckten - besonders das Gespräch mit den Hospizmitarbeitern und den Hospizgästen hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. In gastlicher Atmosphäre, geprägt von Offenheit und Behaglichkeit, erhielten die Besucher tiefe Einblicke in die tägliche Hospizarbeit. Karin Krüger über den wohltuenden Geist im Lendersdorfer Hospiz: „Hier ist ein angemessener Abschied möglich, Hand in Hand mit den Familienangehörigen – mit Respekt und Würde“.

Das Frühstück im stationären Hospiz findet regelmäßig mit Gästen, Angehörigen, Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen statt. Nach Absprache können Besucher ebenfalls daran teilnehmen. Die Gäste werden vorab darüber informiert. „So möchten wir auch Kontakte ermöglichen, wenn dies gewünscht ist“, so Ute Nebel, Dipl.-Sozialarbeiterin/Dipl.-Sozialpädagogin im Hospiz.

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Im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus werden schwerstkranke Menschen mit einer unheilbaren fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung begleitet. Es ist ein Wohnort und ein Ersatz für das Zuhause, wenn intensive Pflege und hospizliche Betreuung nötig sind. Die Versorgung wird von einem multiprofessionellen Team sichergestellt, zu dem der betreuende Hausarzt, hospizerfahrene examinierte Pflegekräfte, eine Sozialarbeiterin, eine Verwaltungsassistentin, Seelsorger, ein Schmerztherapeut, der bei Bedarf hinzugezogen werden kann, und ehrenamtliche Helfer/-innen gehören. Durch palliative Pflege, psychosoziale und spirituelle Begleitung, schmerz- und symptomlindernde Therapien soll eine würdevolle Teilnahme am Leben ermöglicht werden, um die letzte Phase des Lebens bewusst und selbstbestimmt zu gestalten.

Die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konzentriert sich auf die Qualität der verbleibenden Lebenszeit und nicht auf Leben verlängernde Maßnahmen um jeden Preis. Angehörige und Freunde/Freundinnen sind im Hospiz gern gesehene Besucher. Die Mitarbeiter/-innen bieten ihnen in der letzten gemeinsamen Zeit Hilfestellungen an und beziehen sie auf Wunsch in die Pflege mit ein. Sie stellen auf Wunsch zudem Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung zur Verfügung.

Alle pflegerischen Maßnahmen werden nach den jeweiligen individuellen Bedürfnissen geplant und gestaltet. Ein ehrlicher, offener Umgang mit Gästen und Angehörigen ist den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wichtig. Entscheidungen werden in Absprache mit den Gästen und ihren Familien getroffen.

Neben dem gemeinsamen Frühstück mit Gästen, Angehörigen, Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen, gibt es weitere regelmäßige Angebote im stationären Hospiz wie Hospizcafe, Hörcafe, Konzerte (Musik und Hospiz) und Ausstellungen (Kunst und Hospiz) sowie das Hospizforum am St. Augustinus Krankenhaus mit Veranstaltungen zu Themen um Sterben, Tod und Trauer. Außerdem findet jährlich eine Erinnerungsfeier für die Verstorbenen statt.


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