Aus dem Polizeibericht

Unfallflucht am Jackerather Kreuz
Von Redaktion [27.06.2012, 15.50 Uhr]

Durch ein riskantes Fahrmanöver eines unbekannter BMW-Fahrer mit Cochemer Kennzeichen am Montag, 25. Juni, gegen 15.08 Uhr zwischen Kreuz Wanlo und Jackerather Kreuz verlor ein 51-jähriger Niederländer die Kontrolle. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen bittet nun laut Polizeibericht um Mithilfe bei der Aufklärung der Unfallflucht am Jackerather Kreuz.

Zur Unfallzeit war ein 51-jähriger Niederländer mit seiner 46-jährigen Ehefrau in seinem weißen Renault-Kastenwagen den linken Fahrstreifen der dreistreifigen A 61 in Richtung Koblenz unterwegs. Nach ihren Angaben und Hinweisen eines Augenzeugen betrug die Geschwindigkeit etwa 120 Stundenkilometer. Zwischen dem Autobahnkreuz Wanlo und der Anschlussstelle Jackerath näherte sich von hinten eine BMW-Limousine, Städtekennung „COC“ (für Cochem an der Mosel), mit deutlich höherer Geschwindigkeit.

Als der Niederländer Platz machen und nach rechts auf den mittleren Fahrstreifen wechseln wollte, war der BMW bereits nach rechts gefahren und hatte stark beschleunigt, um rechts zu überholen. Bei dem „Manöver“ verlor der 51-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Schließlich blieb er auf der linken Fahrzeugseite auf dem Standstreifen liegen. Die beiden Insassen wurden durch nachfolgende Verkehrsteilnehmer noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen.

Werbung

Eine Berührung der beiden Fahrzeuge fand nach bisherigen Erkenntnissen nicht statt. Der oder die Fahrerin es BMW hielt etwa 150 Meter hinter der Unfallstelle an. Ohne auszusteigen, setzte er oder sie dann die Fahrt fort. Zum Fahrer oder zur Besetzung können keine Angaben gemacht werden. Es ist lediglich das deutsche, amtliche Kennzeichen mit „COC“ - Städtekennung (Cochem) bekannt.

Während der Fahrer nur „leicht“ verletzt wurde und zur Beobachtung stationär im Krankenhaus verblieb, erlitt seine Beifahrerin so schwere Verletzungen, dass sie mit dem Rettungshubschrauber Christoph 9 in eine Klinik in Krefeld geflogen wurde. Es besteht Lebensgefahr. Für die Landung des Rettungshubschraubers musste die Richtungsfahrbahn Koblenz für etwa 15 Minuten voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Gegen 17 Uhr konnte die Fahrbahn wieder über alle drei Fahrstreifen freigegeben werden. Das längste Stauausmaß betrug etwa 5.000 Meter. Es entstand ein Sachschaden von circa 12.000 Euro. Die überörtlichen Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang negativ.

Das Verkehrskommissariat der Düsseldorfer Polizei fragt:
Wer kann Hinweise zum exakten Modell des BMW, zur Farbe und zu den Insassen gegen?
Wer hat möglicherweise weitere Details zum Kennzeichen abgelesen?
Wem ist auf einer möglichen Fahrstrecke (auch auf Landstraßen) zwischen der A 61 und der Mosel ein verdächtiger BMW aufgefallen?

Hinweise werden erbeten an das Verkehrskommissariat 1 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211 – 8700 oder jede andere Polizeidienststelle.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung