Fast 14.000 Rizzi-Gäste kamen zur Burg Heimbach
Von Redaktion [18.06.2012, 16.58 Uhr]

Mit 13.900 Besuchern ist am Sonntag die Ausstellung „James Rizzi. Sein Leben. Seine Werke“ in der Internationalen Kunstakademie Heimbach in der Eifel zu Ende gegangen. 307 Werke des bedeutenden Pop-Art-Künstlers waren vom 29. April bis 17. Juni 2012 bei der ersten offiziellen musealen Gedenkausstellung auf der Burg Hengebach zu sehen. Wegen des großen Besucherandrangs war die Ausstellungsdauer um zwei Wochen verlängert worden.

„Wir freuen uns sehr, dass mit dieser Ausstellung nicht nur James Rizzis Wunsch nach einer Ausstellung auf einer Burg erfüllt wurde, sondern auch, dass diese Idee so begeistert von den Besuchern von nah und fern aufgenommen wurde“, erklärte Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren und Vorsitzender des Trägervereins der Akademie. Die Rizzi-Schau sei ein Gewinn für die ganze Region gewesen: Mit der hochkarätigen Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Management des im vergangenen Jahr verstorbenen New Yorker Künstlers entstanden war, habe die Internationale Kunstakademie auch bundesweit auf sich aufmerksam machen können. Davon profitierten ebenfalls Heimbach und die Eifel als attraktives Ziel für Natur- und Kulturliebha

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Auch der Leiter der Kunstakademie Heimbach, Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, zeigte sich nach Abschluss der erfolgreichen Ausstellung erfreut: „Die erst drei Jahre alte Kunstakademie hat sich bundesweit als attraktiver Ort der Kunst und der Kunstvermittlung präsentiert. Das schlägt sich auch in den vielen neuen Anmeldungen nieder.“ Es sei eine Freude gewesen zu sehen, wie Rizzis Kunst die Besucher begeisterte. Nicht nur Einzelbesucher, sondern auch 79 Schulklassen und 41 Gruppen nahmen die Gelegenheit wahr, die farbenfrohen und Lebensfreude versprühenden Bilder genau zu betrachten. Die Besucher kamen aus Deutschland, von München bis Berlin und Hamburg, aber auch aus Belgien und den Niederlanden.

Sogar eine amerikanische Reisegruppe aus New York – Brooklyn machte auf ihrer Europareise einen Abstecher in die Rizzi-Ausstellung. Insgesamt fanden 145 Führungen statt, davon 25 öffentliche. Hinzu kamen noch Workshops und Kindergeburtstage. Große Beachtung fanden dabei die berühmten 3-D-Grafiken sowie das Fahrrad, mit dem der Pop-Art-Künstler in New York unterwegs war. Zu den Höhepunkten zählte das letzte vollendete Werk des Künstlers „That funny sunny feeling”, das James Rizzi eigens für das 40-jährige Jubiläum des Kreises Düren angefertigt hatte. Die gesamte Auflage fand begeisterte Käufer. Die außerhalb von Heimbach präsentierten Exponate wie der „Beetle“ in Euskirchen oder das Modell des Rizzi-Condors in der Sparkasse Düren stießen ebenfalls auf reges Interesse.

Weitere Informationen: www.kunstakademie-heimbach.de


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