Caritasverband Düren-Jülich eröffnet neues Beratungsbüro

Titz: Hilfe bei Not im Alter
Von Arne Schenk [17.06.2012, 08.53 Uhr]

Ein breiter, offener Eingang an einem hell geklinkerten Haus mit Solarmodulen auf dem Dach lädt Hilfesuchende zum Eintreten ein. Hier in Titz an der Landstraße 7a genau gegenüber der Gemeindeverwaltung hat jetzt der Caritasverband für die Region Düren-Jülich sein neues Beratungsbüro eröffnet, das mittlerweile dritte im Kreis Düren neben Merzenich und Langerwehe.

Freude bei der Eröffnung des Titzer Beratungsbüros

Freude bei der Eröffnung des Titzer Beratungsbüros

Ob Asylanten- und Flüchtlingsprobleme, Mutter-Kind-Kuren oder Angelegenheiten in Sachen Hospiz: Die Anfragen der Menschen an Beratungsbüro seien völlig unterschiedlicher Natur, hob Rudolf Stellmach, Zentrumsleiter Nord des Caritasverbandes hervor. „Oft beginnt man mit einer einfachen Frage: ‚Was kann ich tun?’“, formulierte es Melanie Wüster, Leitung Caritas-Pflegestation Linnich-Titz.

Das „Kerngeschäft“ besteht dabei aus Angeboten für die ältere Generation. Seniorenerholung, ambulante Pflege und stationäre Versorgung, betreutes Wohnen, Demenzberatung bis hin zur Begleitung in der letzten Lebensphase gehören zu dem breiten Spektrum. Doch auch eine allgemeine Sozialberatung kann hier geleistet werden.

In erster Linie verstehe sich die Stelle als Mittler zwischen den Menschen und ihren Anliegen, erklärte Stellmach und unterstrich die Qualität in Sachen Pflegeberatung. Schließlich sei gerade auch auf den Ortschaften der Gemeinde der demografische Wandel voll im Gange, so dass viele Einwohner über 70 oder 80 Jahre alt seien. Viele davon hätten sich bereits dankbar über die Hilfsangebote geäußert.

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Stolz auf das "neue" Haus.

Stolz auf das "neue" Haus.

„Jeder dritte Einwohner der Gemeinde ist über 55 Jahre alt“, betonte Bürgermeister Jürgen Frantzen. Grund genug, eine Umfrage zum Thema „Betreutes Wohnen in Titz“ zu starten. Zu Ostern schickte die Gemeindeverwaltung Fragebögen an die betreffende Zielgruppe. Der Rücklauf ist enorm: Bislang sind fast 15 Prozent der Bögen wieder eingetroffen.

„Da haben wir das richtige Thema angesprochen“, erklärt Dirk Hucko, Geschäftsführer der Caritas Düren-Jülich, angesichts der großen Resonanz. „Wir wussten, dass ein Bedarf da war, wollten dies aber verifizieren und auf gesicherten Boden stellen.“ Dazu dienen nun die per Fragebögen ermittelten Daten.

„Da haben wir offensichtlich offene Türen eingerannt“, bestätigte Frantzen. Seine enge Beziehung zur Beratungsstelle demonstriert nicht nur die geringe räumliche Distanz zum eigenen Dienstgebäude, der Gemeindeverwaltung, die sich genau auf der anderen Straßenseite befindet. Der Bürgermeister bewies auch ein offenes Auge zu gemeindlichen Themen mit seinem „Mitbringsel“ für die neue Beratungsstelle: einer gerahmten Zeichnung der „Düppelsmühle“.

Das Caritas-Beratungsbüro in Titz, Landstraße 7a, ist montags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 13.30 bis 15.30 Uhr besetzt. Informationen erteilt Ansprechpartnerin Monika Marx auch telefonisch unter aktuell 20463/9799573 (noch etwa eine Woche) sowie danach dauerhaft unter 02463/993993.


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