Arbeitskreis hat neue Informationsbroschüre herausgegeben

Bei AD(H)S im Kreis Düren die Übersicht behalten
Von Redaktion [07.03.2012, 07.42 Uhr]

Störungen der Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität führen im Kindesalter häufig zu Beeinträchtigungen. Zusammen bilden diese drei Problembereiche die Kernsymptome der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Davon unterscheidet sich ein vorwiegend „unaufmerksamer Subtyp“, die Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS), bei dem die Betroffenen keine übermäßige motorische Unruhe (Hyperaktivität) zeigen, aber durch erhebliche Konzentrationsstörungen beeinträchtigt sind. Die Symptome treten vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter auf, wobei bei Jugendlichen die hyperaktive Symptomatik oft abnimmt, während die Aufmerksamkeitsstörung und Impulsivität bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben.

Ziel des ADHS-Arbeitskreises Düren, der sich bereits 2001 unter der Leitung der Kinderärztin Frau Elisabeth Keller-Rötger gründete, ist es, neben dem fachlichen Austausch der verschiedenen Institutionen medizinische Standards der Diagnostik und Behandlung des AD(H)S zu erarbeiten, Elterntrainings und Fortbildungen zu organisieren und die an der Diagnostik und Behandlung beteiligten Berufsgruppen zu vernetzen. Dem Arbeitskreis ADHS Düren gehören Kinderärzte, Kinder- und Jugendpsychiater, Sozialpädagogen, Erzieher, Psychotherapeuten, Fachtherapeuten und Lehrer an. Ansprechpartner des AD(H)S-Arbeitskreises sind Dr. med. Bodo Müller vom St. Marien-Hospital und Margret Sieben vom regionalen Bildungsbüro Kreis Düren.

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Bereits 2002 wurde eine erste Informationsbroschüre zur Thematik von den beiden Jugendämtern herausgegeben, die seitdem regelmäßig aktualisiert erscheint. 2005 erfolgte nach Kontakten mit einer Lehrerinitiative am Gymnasium in Kreuzau zudem eine zunehmende Einbindung von Lehrern der verschiedensten Schulformen, so auch die Zusammenarbeit mit dem schulformübergreifenden Lehrerarbeitskreis ‚AD(H)S und Schule’. Derzeit bearbeitet eine Gruppe von Lehrkräften des AD(H)S-Arbeitskreises die Thematik: Welche Bedingungen benötigen Kinder und Jugendliche mit AD(H)S im Bereich der Kindestagesstätten, Vorschule und Schule?

Der AD(H)S-Arbeitskreis Düren hat sich dem zentralen adhs-netz angeschlossen.

Die neue Informationsbroschüre „Angebote in Stadt und Kreis Düren für junge Menschen mit Aufmerksamkeits-Defizit- und Hyperaktivitäts-Syndrom AD(H)S“ ist erschienen. Sie wird vom ADHS-Arbeitskreis Düren unter Leitung von Dr. med. Bodo Müller, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf, und Margret Sieben, Regionales Bildungsbüro Kreis Düren, in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern der Stadt und des Kreises Düren sowie dem Regionalen Bildungsbüro Kreis Düren herausgegeben, deren finanzielle Unterstützung den Druck ermöglichte. Die Broschüre enthält eine Übersicht der in Stadt und Kreis Düren vorhandenen Institutionen, die spezielle Angebote hinsichtlich der Diagnostik, Behandlung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichem mit AD(H)S haben.

ahlreiche Institutionen im gesamten Kreisgebiet erhalten die Broschüre, zudem steht sie als PDF-Datei zum Download zur Verfügung: auf der Homepage des Kreises Düren sowie auf der des St. Marien-Hospitals


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