Jens Bröker neuer Geschäftsführer im "Indeland"
Von Redaktion [06.03.2012, 08.13 Uhr]

Jens Bröker

Jens Bröker

Jens Bröker, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, wird hauptamtlicher Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft indeland. Das haben der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung am Montagnachmittag einstimmig entschieden. Der 50-jährige Dürener wird mit Hans Martin Steins zusammenarbeiten, der diese Funktion seit der Gründung der Gesellschaft im Jahr 2006 neben seinen Aufgaben als Technischer Dezernent im Kreishaus ausübt.

"Die Entwicklungsgesellschaft indeland hat unserer Region eine Perspektive für die Zeit nach dem Braunkohlenabbau im Tagebau Inden eröffnet. Nun geht es darum, diese Visionen zu konkretisieren und umzusetzen. Das ist eine Aufgabe, die ungeteilte Aufmerksamkeit erfordert. Deshalb war es an der Zeit, einen hauptamtlichen Geschäftsführer zu berufen", erläuterten Indens Bürgermeister Ulrich Schuster, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, und Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratsvorsitzender der Entwicklungsgesellschaft indeland.

Mit Jens Bröker habe die Entwicklungsgesellschaft einen Mann gewonnen, der sich von Beginn mit Leidenschaft in den indeland-Prozess eingebracht habe und sowohl in der Region als auch weit darüber hinaus bestens vernetzt sei. Bürgermeister Schuster und Landrat Spelthahn wünschten Bröker Glück und Geschick bei der Jahrhundertherausforderung, der Region ein ganz neues Gesicht zu geben.

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Jens Bröker: "Indeland ist mehr als eine Gesellschaft - indeland ist ein Prozess und vor allem auch eine Vision für eine gute Zukunft unserer Region. Dazu gehört eine tragfähige wirtschaftliche Entwicklung ebenso wie eine nachhaltige Gestaltung der Landschaft. Daran mit ganzer Kraft mitzuarbeiten, darauf freue ich mich."

Der Entwicklungsgesellschaft indeland gehören neben dem Kreis Düren die Kommunen Aldenhoven, Eschweiler, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich und Niederzier an. Auf ihr Betreiben wird der Tagebau Inden nach seiner Auskohlung um das Jahr 2030 nicht mit Erde, sondern mit Wasser rekultiviert, wodurch ein Gewässer von der Größe des Tegernsees entstehen soll. Von einem derart attraktiven Lebensumfeld erhofft sich die indeland-Familie eine breit angelegte wirtschaftliche Belebung.


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