Deutscher Fahrradpreis für Kreisverwaltung Düren
Von Redaktion [05.03.2012, 15.49 Uhr]

Strahlende Gesichter bei Walter Weinberger (v.l.), Hans Martin Steins, Landrat Wolfgang Spelthahn, Silke Stach-Reinartz und Fahrradbeauftragter Hans-Georg Hellebrand: Die Kreisverwaltung Düren hat den Deutschen Fahrradpreis gewonnen.

Strahlende Gesichter bei Walter Weinberger (v.l.), Hans Martin Steins, Landrat Wolfgang Spelthahn, Silke Stach-Reinartz und Fahrradbeauftragter Hans-Georg Hellebrand: Die Kreisverwaltung Düren hat den Deutschen Fahrradpreis gewonnen.

Die Kreisverwaltung Düren ist mit dem Deutschen Fahrradpreis ausgezeichnet worden. In der Kategorie "Alltagsmobilität" setzte sie sich gegen 46 Mitbewerber durch und errang den mit 5000 Euro dotierten ersten Platz. Damit wurde ihr Bestreben, den Mitarbeitern das Umsatteln aufs Fahrrad zu erleichtern, bereits zum zweiten Mal gewürdigt.

2011 war sie als erste öffentliche Verwaltung in Nordrhein-Westfalen mit dem Zertifikat "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet worden. Kurz darauf war der Kreis Düren in die Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Kommunen in NRW aufgenommen worden.

Beim Radverkehrskongress in Essen nahmen der Fahrradbeauftragte Hans-Georg Hellebrand und seine Kollegin Silke Stach-Reinartz, Sachgebietsleiterin im Amt für Kreisentwicklung und –straßen, den Preis aus den Händen von Dr. Veit Steinle, Leiter der Abteilung für Umweltpolitik und Infrastruktur im Bundesverkehrsministerium, entgegen.

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Ein ganzer Maßnahmenstrauß macht die Kreisverwaltung für die 1000 Mitarbeiter und vielen Besucher fahrradfreundlich. So gibt es zahlreiche Fahrradständer mit stabilen Bügeln am und im Kreishaushaus, darunter ein überdachter Stellplatz vor dem Haupteingang. In der Tiefgarage wurden einige Auto- in Fahrradstellplätze umgewandelt. Eine Dusche, ein Trockenraum, Spinde und fünf neue Dienstfahrräder, darunter ein Klapprad und eines mit einem Elektromotor, vervollständigen die neue Infrastruktur.

Dreimal hat der Kreis Düren bereits zu Fahrrad-Aktionstagen für jedermann eingeladen, bei denen Hunderte Menschen in Pedale traten. Beispielhaft ist auch der Kreis Düren-Schutzhelm, der dank der Unterstützung der Sparkasse Düren in einer Auflage von 1000 Stück gegen eine Schutzgebühr an Radler abgegeben wurde. Für Alltagsradler und Fahrradtouristen hilfreich ist das 2011 kreisweit eingeführte Knotenpunktsystem, das die Orientierung zum Kinderspiel macht.

"Der Deutsche Fahrradpreis ist eine weitere Bestätigung und ein weiterer Ansporn für unsere Fahrradoffensive", freute sich Landrat Wolfgang Spelthahn über den Erfolg in dem starken Teilnehmerfeld. "Das Preisgeld werden wir natürlich zur weiteren Steigerung unserer Fahrradfreundlichkeit investierten." Denkbar ist unter anderem die Anschaffung eines weiteren Elektrorades; eine öffentliche Ladestation für die Batterien gibt es am Kreishaus bereits.
Der Deutsche Fahrradpreis wird vom Bundesverkehrsministerium, der Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Kommunen in NRW und dem Zweirad-Industrie-Verband verliehen.


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