Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria investiert

Düren: Keine Insel für Senioren
Von tee [01.03.2011, 08.00 Uhr]

Vor fünf Jahren frisch eröffnet ist das Seniorenhaus St. Gertrud an der Dürener Kölnstraße schon zu klein geworden. Der Träger, die Stiftung der Ceillitinnen zur hl. Maria, stellte nun Pläne für den Erweiterungsbau vor.

Die Bagger kommen im März. Dann wird der ehemalige Arbeitsplatz von Bürgermeister Paul Larue, Hausnummer 62a in der Kölnstraße, dem Erdboden gleich gemacht. Keineswegs mit Wehmut sieht dieser den Abriss. Vielmehr dankte er Hans Maul, Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Cellitinnen, für den „mutigen und zukunftsträchtigen“ Schritt, der einen „dreidimensionalen Mehrwert“ und eine „städtebauliche Aufwertung der Innenstadt“ bedeute. Besonders attraktiv: Die neue Fassade mit großflächigen Intarsien, die in Anlehnung an die Kirchenfenster der abgerissenen Pfarrkirche St. Peter-Julian gestaltet sind.

Für 6,2 Millionen Euro entstehen als direkter Anbau an das derzeitige Haus 60 neue Pflegeplätze und 20 neue Wohnungen. Ein Teil davon als Zweizimmerwohnungen, die von den Senioren oft gewünscht werden, wie Architekt Olaf Drehsen betonte.

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Dabei hat ein großzügiges Maß oberste Priorität: Statt der vorgeschriebenen 14 qm pro Bewohner sind schon jetzt die Appartements zwischen 17,5 und 18,5 qm groß – zuzüglich Bad. Nun können die Bewohner bis zu 70 qm-Meter, dazu Loggia oder Balkon gen Süden mit Blick in die Eifel, zu ihrem Alterssitz machen und gleichzeitig die Vorzüge des Hauses St. Gertrud nutzen.

Dazu wird ab Mai 2012, bis dahin soll der Anbau stehen, ein zweites Hausrestaurant gehören. Bereits gute Erfahrungen hat Helmut Klein, Senio- renhausleiter, mit der Raumvermietung im Haus St. Gertrud an Vereine und Institu- tionen gemacht. Ebenso soll die neue Lokalität ein Ort der Begegnung der Generationen und mit den Dürenern im Allgemeinen werden. „Schließlich ist das Haus St. Gertrud keine Insel für Senioren.“

„Bauen ist nicht nur Architektur und Design“ erklärte der gebürtige Dürener Drehsen. Aus diesem Grund sind ein begrüntes Flachdach, ein Blockheizkraftwerk und die Möglichkeit, regenerative Energien auszuschöpfen, selbstverständlich in die Pläne eingebunden.


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