Geborgene Schätze aus dem Kölner Stadtarchiv
Von Redaktion [03.10.2010, 08.14 Uhr]

Der Titel erinnert an die Katastrophe: "Köln 13 Uhr 58. Geborgene Schätze aus dem Historischen Archiv" ist eine Ausstellung überschrieben, die einen Eindruck vom Umfang des Verlustes und von den bereits ergriffenen Vorkehrungen zur Rettung und Restaurierung der Bestände vermittelt. Am 3. März 2009 um 13 Uhr 58 waren das Archivgebäude und zwei benachbarte Wohnhäuser in der Kölner Innenstadt eingestürzt.

Vom 3. Oktober bis 21. November zeigt das Kölnische Stadtmuseum mit etwa 100 Exponaten einen breiten Querschnitt sowohl zeitlich vom Mittelalter bis in die jüngste Zeit, als auch im Hinblick auf die Schadensbilder nach dem Einsturz – von beinahe unversehrt geborgenen Objekten bis hin zu den schwerstgeschädigten Stücken.

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Gleichzeitig macht die Schau deutlich, mit welch hohem Aufwand die Wiederherstellung der Bestände des bedeutendsten europäischen Kommunalarchivs nördlich der Alpen
verbunden ist.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung bietet nicht nur Vorträge von Fachleuten sowie Diskussionen und Gespräche mit Mitarbeitern des Historischen Archivs, sondern auch die Möglichkeit, private Schätze von Fachleuten prüfen zu lassen. Zu bestimmten Terminen können Besucher alte Briefe, Urkunden, Tagebücher, oder Fotoalben in Augenschein nehmen lassen und Tipps zur optimalen Aufbewahrung sowie Hilfe bei der Identifikation erhalten.

Internet: www.museenkoeln.de


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