Bundesförderung

400.000 Euro für Übergang Schule-Beruf im Kreis Düren
Von Redaktion [24.09.2010, 08.15 Uhr]

An einem möglichst reibungslosen Übergang von der Schule in die Berufswelt wirken im Kreis Düren viele Institutionen mit.

An einem möglichst reibungslosen Übergang von der Schule in die Berufswelt wirken im Kreis Düren viele Institutionen mit.

Um Schülern im Kreis Düren den Weg ins Berufsleben zu ebnen, fördert das Bundesministerium für Forschung und Bildung die Einführung eines regionalen Übergangsmanagements in den nächsten drei Jahren mit fast 400.000 Euro. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid über Mittel aus dem Bundesprogramm „Perspektive Berufsabschluss“ nahm Landrat Wolfgang Spelthahn jetzt im Kreishaus aus den Händen von Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, entgegen.

„Angesichts des demographischen Wandels droht unserer Wirtschaft ein Fachkräftemangel. Mit unserer Unterstützung an der Schnittstelle zwischen Schule und Berufswelt sorgen wir dafür, dass kein Talent verloren geht“, unterstrich Staatssekretär Thomas Rachel den gesellschaftlichen Aspekt der Bundesförderung.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, nicht nur Abschlüsse sicherzustellen, sondern auch Anschlüsse“, unterstrichen Landrat Spelthahn und der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Düren die Bedeutung des fließenden Übergangs in die Berufswelt.

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Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen. „Jeder einzelne Schüler muss die Unterstützung erhalten, die er benötigt, um einen Beruf zu erlernen. Denn zu arbeiten bedeutet weit mehr, als Geld zu verdienen. Wer auf eigenen Beinen steht, kann sich entwickeln und hat eine Perspektive für sein Leben“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn die persönliche Seite der Förderung.

Die Koordinierungsstelle des Regionalen Übergangsmanagements wird an die Geschäftsstelle des Regionalen Bildungsnetzwerkes im Kreishaus Düren angegliedert. Dank der Bundesförderung sollen nun die bereits existierenden Angebotsstrukturen besser aufeinander abgestimmt werden, wobei der Fachverstand der Akteure im Übergang einbezogen wird. Landrat Spelthahn: „Der Erfolg liegt nicht im Solo, sondern in einem aufeinander abgestimmten Zusammenspiel aller. Wir brauchen eine effiziente Bildungskette, die Brüche in der Biographie junger Menschen durch präventive und prozessbegleitende Maßnahmen und Angebote verhindert.“


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