Philosophen aus Schrott im Skulpturenpark Waldfrieden
Von Redaktion [02.10.2010, 07.47 Uhr]

Kinetische Kunst war seine Spezialität: Der Schweizer Künstler Jean Tinguely wurde mit Skulpturen aus Schrottteilen bekannt, die von einer skurrilen Mechanik angetrieben werden und die sich bewegen, Töne erzeugen oder sogar zeichnen können. Zwischen 1987 und 1990 schuf er eine Reihe von Schrottassemblagen, die nach Persönlichkeiten benannt sind, die ihn während seiner Jugendzeit inspiriert hatten, darunter Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Engels und Martin Heidegger.

Jean Tinguely wurde zu dieser Werkreihe durch die Arbeit an einer Großplastik angeregt, die seinem Freund und Weggefährten Yves Klein gewidmet ist. Dieses Spätwerk des Künstlers ist zusammen mit zwei Arbeiten aus der Reihe der "Philosophen" vom 3. September bis 12. Dezember 2010 im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal zu sehen.

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Seit zwei Jahren zeigt der Bildhauer Tony Cragg in dem 15 Hektar großen verwilderten Park eigene Werke sowie wechselnde Ausstellungen zu anderen internationalen Künstlern. Auf dem Gelände befindet sich auch die Villa Waldfrieden, ein in organischen Formen errichtetes Haus, das Ende der 40er erbaut worden ist. Dort finden Konzerte statt, es kann aber auch für Feste oder Tagungen gemietet werden.

Weitere Infos finden sich im Netz. Internet: www.skulpturenpark-waldfrieden.de


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