Wirtschaftsförderung im Kreis Düren wird rekommunalisiert
Von Redaktion [22.09.2010, 08.10 Uhr]

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Strukturentwicklung im Kreis Düren mbH wird ab dem 1. Januar 2011 keine operative Wirtschaftsförderung mehr betreiben. Das hat die Gesellschafterversammlung auf Empfehlung des GWS-Aufsichtsrates einstimmig beschlossen.

Ab Beginn des nächsten Jahres wird die Kreisverwaltung Düren die Wirtschaftsförderung im von den Städten und Gemeinden gewünschten Rahmen betreiben, wobei die beiden größten Kommunen, Düren und Jülich, beabsichtigen, dieses Angebot nur teilweise zu nutzen.

Die Gesellschafterversammlung bestehend aus Prof. Dr. Herbert Schmidt, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren, Landrat Wolfgang Spelthahn und allen Bürgermeister/innen der kreisangehörigen Städte und Gemeinde, verspricht sich von der Strukturreform eine verbesserte öffentliche Wahrnehmung der auch bisher erfolgreichen Wirtschaftsförderungsaktivitäten. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der 15 Stadt- und Gemeinderäte sowie des Kreistages, die sich spätestens bis zum Jahresende mit dem Votum der GWS-Gesellschafterversammlung beschäftigen werden.

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Die GWS bleibt als Gesellschaft bestehen und beschäftigt sich nach ihrer Umfirmierung ausschließlich mit der Verwaltung ihrer eigenen Liegenschaften. Dazu gehört auch die Arena Kreis Düren, deren privater Betreiber den Pachtvertrag zum 31. Dezember 2010 gekündigt hat. „Der Betrieb der Arena ist auch über den 31. Dezember hinaus gesichert, alle geplanten Veranstaltungen finden selbstverständlich statt“, erklärten Landrat Wolfgang Spelthahn, Vorsitzender des GWS-Aufsichtsrates, und Prof. Dr. Herbert Schmidt, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

Entgegen Presseverlautbarungen vom Wochenende wisse man nicht, ob die Betreibergesellschaft bisher Defizite erwirtschaftet habe. Jedenfalls habe die Arena keine Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln zum Betrieb erhalten. Lediglich die Abschreibungen hätten bisher aus den Pachteinnahmen nicht erwirtschaftet werden können.

„Wenn man vertrauliche Unterlagen wie die Bilanz zum 31. Dezember 2009 nutzt, um eine Negativberichterstattung zu lancieren, dann sollte man diese auch lesen können“, kommentieren Landrat Spelthahn und Prof. Dr. Schmidt eine in dem Zeitungsbericht dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Dietmar Nietan zugeschriebene Äußerung; selbstverständlich seien die Belastungen der Gesellschaft in der Bilanz abgebildet.


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