Aktiv und mobil

Kreis lädt Senioren zum Einstieg in Busse ein
Von Redaktion [24.09.2010, 07.20 Uhr]

Keine Angst vor großen Autos: Um das Busfahren für Senioren möglichst attraktiv zu gestalten, begrüßte Landrat Wolfgang Spelthahn  jetzt rund 60 ältere Mitbürger zu einem Infonachmittag mit Erfahrungsaustausch im Kreishaus Düren.

Keine Angst vor großen Autos: Um das Busfahren für Senioren möglichst attraktiv zu gestalten, begrüßte Landrat Wolfgang Spelthahn jetzt rund 60 ältere Mitbürger zu einem Infonachmittag mit Erfahrungsaustausch im Kreishaus Düren.

Wir müssen den Menschen Mobilität ermöglichen, damit der Kreis Düren für sie auf lange Sicht attraktiv bleibt. Unser Angebot an Bussen und Bahnen ist schon auf einem hohen Niveau, doch wir wollen noch besser werden. Dazu müssen wir genau hinschauen und individuelle Lösungen entwickeln“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er jetzt rund 60 Senioren zur Auftaktveranstaltung „Senioren im Kreis Düren – aktiv und mobil“ im Kreishaus begrüßte. Anregungen, besser zu werden, erhofft sich der Kreis Düren aus dem Dialog mit Senioren.

Dazu stellten Bernd Böhnke, Geschäftsführer der Dürener Kreisbahn (DKB), und Verkehrs- und Stadtplaner Kai Pachan den Senioren zunächst das vorhandene Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Während die Hauptrouten von Buslinien und der Rurtalbahn abgedeckt werden, gelangt man mit Taxibussen oder Anrufsammeltaxis in die Verästelungen des ländlichen Raumes. „Die heutigen Senioren sind mit dem VW Käfer groß geworden. Für sie ist Busfahren nicht selbstverständlich“, stellte Kai Pachan fest und erläuterte, wie man die individuellen öffentlichen Verkehrsmittel telefonisch anfordern kann.

Werbung

Wie die DKB ihr Angebot seit geraumer Zeit schrittweise verbessert hat, stellte Bernd Böhnke vor. Mittlerweile sind alle Busse mit niedrigem Einstieg oder Rampen versehen, die Fahrpläne sind in größerer Schrift gedruckt, und auch an Blinde und Sehbehinderte wurde gedacht. „Gleichwohl sind wir für jede Anregung dankbar“, ermunterte Böhnke die Senioren zur Mitarbeit am Ziel, den ÖPNV im Kreis Düren weiter zu optimieren. Das taten die Senioren sogleich, bezeichneten die Fahrpreise als zu hoch und befürchteten Einstiegsproblemen mit dem Rollator oder Rollstuhl. Wie eine spontane Abfrage zeigte, waren allerdings nur vier der Gesprächspartner Buskunden. In Voraussicht hatte die DKB einen Linienbus vor dem Kreishaus geparkt, der abschließend gemeinsam erkundet wurde.

Das Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren der Kreisverwaltung Düren wird die Infoveranstaltung auch in anderen Kommunen anbieten, unter anderem in Kreuzau, Jülich und Linnich. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2018 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung