Rechtsextremismus und Rassismus im deutschen Fußball

"Kampf um das Stadion" Thema in Hückelhoven
Von Redaktion [22.09.2010, 07.01 Uhr]

Wenn Mesut Özil für die Deutsche Elf ein Tor schießt, springt jeder aus dem Sessel und freut sich. Unsere Nationalelf spiegelt ein gutes multikulturelles Miteinander, aber ist das die Realität auf jedem deutschen Rasen? Das gilt es genauer anzuschauen. Von daher laden Ev. Erwachsenenbildung und die Ev. Kirchengemeinde Hückelhoven zu dem Vortrag „Kampf um das Stadion – Rechtsextremismus und Rassismus im deutschen Fußball“ ein. Vortragender ist der Dr. Richard Gebhardt, Politikwissenschaftler an der RWTH Aachen. Zu seinen Schwerpunkten gehören u.a. Untersuchungen zu Rassismus und Rechtsextremismus.

Bezogen auf seine Untersuchungen im Umfeld des Fußballs stellte Gebhardt fest: „Rassistische Beleidigungen waren und sind im deutschen Fußball keine Seltenheit. Über Jahrzehnte fand jedoch kaum eine Debatte über dieses Thema statt. Angesichts der kosmopolitischen Realität auf dem Rasen initiieren DFB und FIFA seit wenigen Jahren Kampagnen gegen Rassismus im Stadion.

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Doch welche Angriffe von rechts gibt es aktuell im deutschen Fußball? Und wie ist die Situation im Amateurbereich einzuschätzen?“ Der Vortrag untersucht anhand von aktuellen bundesweiten und lokalen Beispielen die Verbreitung von Rassismus im deutschen Fußball und nimmt die Stadion-Strategien der Neonazis unter die Lupe. Aufgezeigt wird dadurch die aktuelle politische Relevanz des deutschen Fußballs.

Der Vortrag mit anschl. Gespräch findet am Donnerstag, dem 23. September um 19.30 Uhr im Ev. Gemeindezentrum Hückelhoven, Haagstraße 10 statt. Es ist eine Gebühr in Höhe von 5 Euro zu entrichten.

Auskunft und Anmeldung bei der Ev. Erwachsenenbildung unter der Telefonnummer 02461 9966 -0 bzw. unter eeb@kkrjuelich.de


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