DKB-Beach-Cup 2010

Wer erbt in Düren die Krone von König Reckermann?
Von Redaktion [02.09.2010, 18.12 Uhr]

Zum neunten Mal wird der Kaiserplatz in diesen Tagen in einen großen Sandkasten verwandelt, in dem es vom 1. bis zum 5. September wieder hoch hergeht. Bei der neunten Auflage des DKB-Beach-Cups kämpfen im Herzen der Kreisstadt Düren wie gehabt Schüler und Junioren, Freizeit- und Hobbyteams sowie deutschen Volleyball-Asse in ihren Wettbewerben um den Turniersieg.

Unter den Augen der zahlreichen Zuschauer auf den Tribünen wird gebaggert, gepritscht, geschmettert und gejubelt. Zum dritten Mal wird das Einladungsturnier der Spitzensportler mit einer Krönungszeremonie enden. Wem setzt Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthahn am Sonntag, 5. September, die Krone als King, wem als Queen of the Beach auf? Im Vorjahr war Britta Büthe die beste Einzelspielerin, Jonas Reckermann der beste Mann.

Mit Spannung darf man auch die Footvolley-Premiere erwarten. Nachdem es im letzten Jahr einen kleinen Vorgeschmack auf die aus Brasilien kommende Sportart gegeben hat, kämpfen diesmal zwei deutsche Spitzenteams in einem Einlagespiel „ohne Arme und Hände“ um Punkte.

Dem Nachwuchs der Geburtsjahrgänge 1992 und jünger gehören die beiden Spielfelder am Donnerstag, 2. September. Ab 14.30 Uhr kämpfen zehn Mädchen- und acht Jungenteams um den Cup der Stadtwerke Düren.

Am Freitag herrscht ab 13 Uhr Wettkampfstimmung. Dann treten Hobby- und Freizeitmannschaften an, um den Cup der Dürener Zeitung zu erobern.

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Am Samstag und Sonntag erlebt das Publikum auf dem Kaiserplatz jeweils ab 11 Uhr Spitzensport, wenn die Profis und Nationalspieler gefordert sind. Bernd Werscheck, der sportliche Leiter des DKB-Beach-Cups, hat das Damenfeld bereits komplett. Beach-Queen Britta Büthe muss ihre Krone gegen die Nationalspielerinnen Geeske Banck, Anja Günther, Angelina Grün und Rieke Brink Abeler verteidigen. Mit Karla Borger ist eine U23-Nationalspielerin dabei, Ruth Flemig hat als Dürenerin ein Heimspiel. Komplettiert wird das Achter-Feld von Leonie Müller.

Bei den deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand wird sich Ende August entscheiden, wie genau die Konkurrenz der Herren aussieht. Jonas Reckermann, amtierender King of the Beach, kann seine Krone jedenfalls nicht verteidigen, da er mit Blick auf die Olympischen Spiele 2012 in London anderweitige Verpflichtungen hat. Die olympischen Ringe fesseln auch einige seiner Kolleginnen und Kollegen. So kann Bernd Werscheck für die Herrenrunde derzeit erst drei Namen nennen. Um den DKB-Beach-Cup kämpft neben den Nationalspielern Stefan Windscheif und Sebastian Dollinger auch Kay Matysek. „Trotzdem wird sich unser Teilnehmerfeld wieder sehen lassen können“, verspricht Werscheck spektakulären Beach-Sport.

Zum Footvolley gehören ein Beachfeld, ein Ball, ein Netz, 2 x 2 Spieler und der Einsatz von Füßen, Kopf und der Brust. Footvolley ähnelt dem Beach-Volleyball, nur dass ohne Einsatz der Hände gespielt wird. Die brasilianische Sportart zieht immer mehr deutsche und europäische Fußballer in ihren Bann, weil sie Urlaubsatmosphäre mit Action, Akrobatik und viel, viel Ballgefühl verbindet. In Düren treten die Teams Deutschland I und II gegeneinander an. Das erste besteht aus Markus Dieckmann und Thomas Noack, das zweite aus Franky Meyer und Markus Stolla.

Mit der neunten Auflage ist der DKB-Beach-Cup längst Tradition geworden. „Für uns als kommunales Unternehmen ist es sehr wichtig, das positive Image des Sports in unserer Region aktiv zu unterstützen“, sagt Bernd Böhnke, Geschäftsführer der namensgebenden Dürener Kreisbahn. „Mit dem Beach-Cup haben wir eine ideale Mischung aus regionalem Sportevent und professionellem Volleyball geschaffen, der Schüler-, Freizeit- und Jugendteams, aber auch Profis jedes Jahr aufs Neue zum Mitspielen und Mitfiebern animiert. Damit erreichen wir eine breite Zielgruppe und können den einen oder anderen Zuschauer auf unsere Verkehrsdienstleistung aufmerksam machen“, fügt Bernd Böhnke hinzu.


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