Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen eröffnet nach Umbaupause
Von Redaktion [10.07.2010, 06.57 Uhr]

Eine vorübergehend bestehende Lücke in der nordrhein-westfälischen Museumslandschaft ist wieder gefüllt: Nach zweijährigem Umbau der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 in Düsseldorf wird das sanierte und um 2000 Quadratmeter erweiterte Haus am 10. Juli 2010 wiedereröffnet.

Die Werke der Sammlung von Max Beckmann über Joseph Beuys, Georges Braque, Max Ernst, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, René Magritte, Henri Matisse, August Macke, Pablo Picasso, Jackson Pollock, Gerhard Richter bis hin zu Andy Warhol begegnen sich und dem Besucher in einer ganz neuen Präsentationsform. Neue, kleinteiligere räumliche Einheiten innerhalb einer mäandrierenden Struktur ermöglichen es, den Betrachter so zu lenken, dass er in einem intimen Parcours auf die großen Einzelwerke unmittelbar zugeht

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Das Programm zur Wiedereröffnung umfasst neben der neuen
Sammlungspräsentation vier Projekte der international bekannten Künstler Sarah Morris, Olafur Eliasson, Karin Sander und Joep van Lieshout, die sich auf vier Funktionsräume der Kunstsammlung beziehen. Zahlreiche kostenlose Bildungs- und Vermittlungsangebote laden Kunstfreunde jeden Alters zum Mitmachen, Gestalten und Diskutieren ein. Bis zum 25. Juli 2010 ist sowohl im K20 Grabbeplatz als auch im K21 Ständehaus, wo parallel mit der "Intensif-Station" ebenfalls eine neue Präsentation vorgestellt wird, der Eintritt für alle Besucher frei. Ein neuer Museumsshuttle verbindet die beiden Häuser. Dieser Service für die Besucher ist auf Dauer angelegt.

Der neue Erweiterungsbau besteht aus zwei Hallen, die unter Verzicht auf störende Stützen mit modernster Ausstellungstechnik einen exzellenten Rahmen für die Kunst darstellen. Zudem wurde der Bestandsbau aus dem Jahre 1986 rundum saniert. Die Baukosten von 39,7 Millionen Euro werden vom Land Nordrhein-Westfalen getragen.


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