Aus dem Polizeibericht

Teure Unfälle in Linnich und Aldenhoven
Von Redaktion [30.06.2010, 17.30 Uhr]

Hoher Sachschaden und ein schwer verletzter Lkw-Fahrer sind das Resultat eines Verkehrsunfalls, am Mittwochmittag zwischen Gevenich und Hottdorf. Unfallursache war laut Polizeibericht ein durch die Luft gewirbelter Lieferschein

Das Fenster war offen, der Wind fegte in die Fahrerkabine des Kleintransporters und machte aus den Lieferscheinen Luftpost. Der 29 Jahre alter Fahrer wollte die Papiere retten, griff danach und kam rechts von der Fahrbahn ab. Er überfuhr zunächst einen Leitpfosten und streifte einen Baum, ehe der Klein-Lkw frontal gegen einen weiteren Baum prallte und total zerstört auf der linken Fahrzeugseite quer auf der Fahrbahn liegenblieb.

Die Sachschadenshöhe wird auf über 30.000 Euro geschätzt. Der Fahrer wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Für die Dauer der Unfallaufnahme, die Bergung des total beschädigten Fahrzeugs durch ein Spezialunternehmen und die notwendigen Reinigungsarbeiten der Fahrbahn musste der Verkehr an der Unfallstelle einspurig vorbei geleitet werden.

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Kurz vor der Ortseinfahrt Aldenhoven an der Einmündung "Am alten Bahnhof" verlor eine 22jährige Linnicherin plötzlich die Kontrolle über ihr Auto. Zeugen berichten, wie die Frau in Schlangenlinien fuhr, zunächst nach rechts von der Fahrspur abkam und schließlich so stark gegenlenkte dass sie gegen den PKW eines 30-jährigen Mannes aus Aachen prallte, der auf der Linksabbiegerspur stand.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug der jungen Frau nochmals herumgeschleudert und kollidierte mit dem Wagen eines entgegenkommenden 46 Jahre alten Mannes aus Baesweiler.

Die Linnicherin kam mit schweren Verletzungen nach notärztlicher Behandlung per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Auch die beiden anderen Autofahrer erlitten so starke Verletzungen, dass sie mit einem Rettungswagen ebenfalls in eine Klinik gefahren werden mussten.

Durch das Unfallgeschehen kam es nach Schätzungen der Polizei zu einem Sachschaden von etwa 22.000 Euro.


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