Düren: Musikalische zehn Gebote
Von Von Dorothée Schenk [22.06.2010, 08.11 Uhr]

So geht das: Mund auf beim Singen, zeigt Daniela Bosenius.

So geht das: Mund auf beim Singen, zeigt Daniela Bosenius.

Zitat stammt aus dem aktuellen Projekt des Dürener Kinderchores von St. Anna und St. Marien mit der Vokalklasse der Südschule: „Das goldene Kalb“.

„Ich weiß nie, welche Szene dran ist…“ murmelt es verstolen aus den Reihen. „Die Teppichmacherinnen“ klingt es vernehmlich von Regionalkantor und Chorleiter Hans-Josef Loevenich, der daraufhin kräftig in die Tasten greift. Endspurt ist angesagt. In wenigen Tagen werden „Moses“ und „Aaron“, „Miriam“ und „Delila“ ihrem Publikum noch einmal die Entstehungsgeschichte der zehn Gebote vor Augen führen.

Die Geschichte ist bekannt: Moses macht sich auf, um die Gesetzestafel vom Berg Sinai zu holen und braucht dazu 40 Tage. Zu lang für das Volk Israel. Während die Wartezeit zunächst mit Vorbereitungen ausgefüllt wird, endet sieschließlich im Götzendienst und dem Tanz um das goldenen Kalb. „Aus Kaninchendraht und Pappmasché“, ist es am Probewochenende in Monschau gewachsen, verrät Daniela Bosenius – zuständig für die Stimmbildung der kleinen Musicalstars..

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Probewochenende in Monschau

Probewochenende in Monschau

Mit den 20 Darstellern und Eltern wurde in der Eifel nach rund einjähriger Vorbereitungszeit der letzte Feinschliff vorgenommen, Bühnenbild und Kostüme in die Fertigung gegeben. Bei der Chorfahrt 2009 in Norddeich hatte Loevenich die beschwingte Bibelgeschichte von Gerd-Peter Münden mit dem Libretto von Brigitte Antes vorgestellt. Erstmals verstärkt die Vokalklasse der Südschule den Kinderchor, so dass genügend Personnage für Rebellen, Priester und Volk vorhanden ist. Sie alle hören auf die Regieanweisung von Rita Flatten.

Dreimal wird das Stück aufgeführt: Zweimal im Papst-Johannes-Haus (PJH) am Annaplatz in Düren, einmal in der Südschule. Premiere feiern die Akteure am Samstag, 26. Juni, um 15 Uhr im PJH. Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei.


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