Ist "Made in Germany" noch ein Motor für den Mittelstand?

Erster Managerinnen-Talk in der IHK Aachen
Von Redaktion [05.06.2010, 07.05 Uhr]

Made in Germany sollte die Engländer vom Kauf deutscher Produkte abhalten. Das ist misslungen. Der Slogan wurde zu einem weltweit anerkannten Qualitätssiegel, einem Versprechen. Es ist überwiegend der medial eher unbeachtete Mittelstand, der die wichtigste Quelle für Wachstum liefert - Innovationsfähigkeit. Eine Studie des Fraunhofer Instituts zeigt jedoch: Das Management von Innovationen bleibt oft hinter den Ansprüchen zurück.

Ist noch drin, was draufsteht? Hält Deutschland auch in schwierigen Zeiten an der Qualität fest und sichert so den Status als führende Industrienation? Wie erkennt man Potenziale, und wer weiß, was wirklich nötig ist? Welche Impulse fördern sichere Beschäftigung und wo liegen die Profitcenter der Zukunft?

Darum geht es am 7. Juni in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, von 18 bis 20 Uhr. Managerinnen aus der Region diskutieren engagiert, kontrovers und konstruktiv auf dem Podium und mit dem Publikum.

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Ungewöhnliches Format

Rein weibliche Podien sind immer noch unüblich. Hier setzt der der Managerinnen-Talk an. Führungsfrauen aus der Region beziehen zu aktuellen Wirtschaftsthemen Stellung, darunter Forschungsdirektorin Dr. Fiona Williams von Ericsson Eurolab, Geschäftsführerin der Kohl-Automobile Gisela Kohl-Vogel, Entwicklungsleiterin Ulrike Waber von Zentis und Nicola Kimiaie aus dem Forschungszentrum Jülich.

Es wird weder ein Frauenabend noch geht es um Frauenfragen. Damit ist der Managerinnen-Talk bisher aufgefallen. In Aachen steht nun der 26igste Abend seit März 2007 an, mitveranstaltet von Petra Kersting, Leiterin des Zentrum Frau in Beruf und Technik, Castrop-Rauxel. Sie sorgte für die ministerielle Förderung.


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