Aus dem Polizeibericht

Kreis Düren: Vom Taubendieb, Mängel-LKW und Morgenstern
Von Redaktion [02.06.2010, 09.07 Uhr]

Mehrere Schnittverletzungen, so der Polizeibericht, trug in Freialdenhoven ein Taubenzüchter davon, als er versuchte, den Diebstahl seiner wertvollen Vögel zu verhindern. Auf den Dieb aufmerksam geworden war der Mann, weil um exakt 23.38 Uhr in der Sonntagnacht die Alarmanlage in der "Sandgracht" ertönte. Installiert war sie an den Stallungen, weil bereits im März 2010 zweimal Diebe versucht hatten an die zum Teil wertvollen Tieren zu kommen.

Ein 33 Jahre alter Geschädigter überraschte den Eindringling, als dieser mit einer Tasche voller entwendeter Jungtauben den Schlag verließ. Es kam zum Kampf, bei dem der 33-Jährige mehrere Schnittverletzungen davontrug. Er musste den Unbekannten schließlich laufen lassen. Der Dieb flüchtete mit Tauben im Wert von mehreren tausend Euro in Richtung Dorfstraße.

Nach den bisherigen Erkenntnissen waren eventuell mehrere Männer an der Tat beteiligt. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise auf verdächtige Beobachtungen von Personen oder Fahrzeugen an die Einsatzleitstelle der Polizei in Düren unter Telefon 02421/949-2425.

Bereits vorliegen hat die Polizei eine Zeugenaussage zum Unfall auf der Alten Turmstraße in Aldenhoven. Hier verunglückten ein 71 Jahre alter Autofahrer mit seiner Frau als er offenbar wegen eines Kreislaufversagens die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. In einer Linkskurve bracht der Wagen nach rechts aus und kam schließlich nach mehr als 20 Metern mit geplatztem Vorderreifen an einer Straßenlaterne zum Stehen.

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Wie laut Polizeibericht eine nachfolgende Autofahrerin beobachtet hatte, war der 71-Jährige dann noch aus seinem Pkw ausgestiegen, bevor er das Bewusstsein verlor und auf dem Gehweg zusammen brach. Die Ehefrau hatte den Unfall als Beifahrerin unverletzt überstanden. Nach einer notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle musste der 71-Jährige zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Sein erheblich beschädigtes Fahrzeug wurde von der Unfallstelle abgeschleppt. Die Gesamtschadenshöhe an Auto und Laterne wird auf mehr als 3000 Euro geschätzt.

230 Euro nahm die Polizei laut Pressebericht einem 59 Jahre alten Niederländer als Sicherheitsleistung ab, den die Beamten zwischen Titz und Jülich auf der L 366 stoppten. Den Polizisten war aufgefallen, dass das Führerhaus des Kleinlasters auf der linken Seite weit nach unten geneigt war. Der Grund, wie sich herausstellte, war ein unmittelbar hinter der Fahrerkabine nachträglich angebrachter schwerer Ladekran. Damit wurde bei leerer Ladefläche die zulässige vordere Achslast um mehr als 10 Prozent überschritten. Der Laster wurde als Folge zur weiteren Überprüfung seiner Verkehrssicherheit dem TÜV vorgeführt, der weitere Mängel an der Bremsanlage, an der Hinterachse und an Teilen der Beleuchtung fand. Ebenfalls gefunden wurde bei genauerer Untersuchung des Fahrzeuges ein so genannter Morgenstern, der unter das Waffengesetz fällt.

Nach Erteilung von Auflagen konnte der 59-Jährige schließlich seine Fahrt fortsetzen.


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