Einsendeschluss am 30. Juni

Fotowettbewerb und Freizeitkatalog für Familien im Kreis Düren
Von Redaktion [03.06.2010, 08.08 Uhr]

Die Bienchen des Familienzentrums Düren-Nord unterhielten die Gäste während der Geburtstagsfeier der Initiative für Familie im Kreis Düren mit ihren Kreistänzen.

Die Bienchen des Familienzentrums Düren-Nord unterhielten die Gäste während der Geburtstagsfeier der Initiative für Familie im Kreis Düren mit ihren Kreistänzen.

Als die Initiative „Familie im Kreis Düren- Eine runde Sache!“ jetzt im Kreishaus ihren zweiten Geburtstag feierte, da ging es wirklich rund. Mädchen des Familienzentrums Düren-Nord tanzten im Bienenkostüm und brachten dem Jubilar ein Ständchen. Da wippten die Zöpfe, da flogen die Beine und Arme, und die Gäste hatten Spaß. Kräftiger Beifall und Tüten voller Überraschungen waren der Lohn für Proben und Lampenfieber.

„Ich bin beeindruckt, das ist ja lehrbuchmäßig. Was will man da noch mehr machen?“ staunte Dr. Barbara Keddi, als ihr das Mikrofon gehörte. Gemeint hatte die Referentin vom Deutschen Jugendinstitut München den Rück- und Ausblick der Initiative. „Was bisher geschah“ fasste Landrat Wolfgang Spelthahn für die Gäste zusammen. Dabei erinnerte er an die vielen Engagierten, die in fünf Arbeitsgruppen an konkreten Verbesserungen für Familien im Kreis Düren arbeiten.

Riesig ist das Interesse an der Ausbildung zu Vorlesepaten, was Generationen verbindet. Am Malwettbewerb „Zeit für Familie“ beteiligten sich fast 900 Kinder, während ein kostenlos ausgegebenes Würfelspiel gezielt Gespräche innerhalb der Familien anregt. Die Familienkarte der Initiative entlastet die Haushaltskasse. Fast 4000 Karten wurden schon ausgestellt, mit der Familien bei fast 500 Aktionspartnern billiger wegkommen.

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Unvergessen ist die Sonntagstour, die für rund 250 Radler im Spieleland Bubenheim gemütlich oder aktiv endete. Erfolgreich wie sie war, wird sie 2010 wiederholt. Diesmal führt die Route am 5. September durch den Nordkreis, wie Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Chancengleichheit, Familien und Senioren, in ihrer Vorschau berichtete.

Einen Schwerpunkt legt die Initiative in diesem Jahr auf den Dialog der Generationen. Übers Jahr wird ein gutes Dutzend verschiedenster Veranstaltungen angeboten.

Bis zum 30. Juni läuft der Fotowettbewerb, bei dem es „Wir gewinnen mit Familie“ heißt. Kreativität ist vor dem Druck auf den Auslöser gefragt, weil nachträgliche Veränderungen der Bilder per Computer nicht erlaubt sind. Eine Jury wählt am Ende die zwölf schönsten Fotos aus, die dann für die Gestaltung des Familienplaners 2011 verwendet werden.

Mit dem Aufruf zum Fotowettbewerb beteiligt sich das kreisdürener Bündnis am bundesweiten Aktionstag der Initiative Lokale Bündnisse für Familie des Bundesfamilienministeriums anlässlich des Internationalen Tages der Familie. „Das Thema des Wettbewerbs soll zum Nachdenken und Diskutieren anregen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Die Familien sollen überlegen, warum es gut ist, miteinander in Gemeinschaft zu leben. Wie man das Ergebnis dann am besten in einem Bild ausdrückt, ist eine echte Herausforderung.“

In einen Freizeitkatalog sollen attraktive Angebote für Familien in der Region eingehen, ein Bericht soll die Situation von Familien an der Rur dokumentieren. In einem Workshop mit Vertretern aller 15 Städte und Gemeinden werden die weiteren Ziele ins Visier genommen. „Jede Idee, die Familien hilft, ist willkommen“, ermunterte Elke Ricken-Melchert auch die Zuhörer.

In der von Angelika Schmitz, Koordinatorin der Familieninitiative im Kreishaus, moderierten Veranstaltung ging Familienforscherin Dr. Barbara Keddi in ihrem Vortrag auf die Belastungen ein, denen Familien ausgesetzt sind, wenn es darum geht, Erwerbstätigkeit und Familienalltag in Einklang zu bringen. Dabei zeigte sie auch, wie es gelingen kann, die tägliche Balance zwischen Anspruch und Alltag herzustellen. Prof. Dr. Axel Schölmerich von der Ruhr-Universität Bochum erläuterte aus entwicklungspsychologischer Sicht, welche Faktoren notwendig sind, um Kindern eine gesunde Entwicklung in der Familie zu ermöglichen. Dabei beschrieb er unterschiedliche Lebens- und Familienformen, wies auf besondere Risikofaktoren hin und stellte Unterstützungsmöglichkeiten vor.


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